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Verfahrenstechnik 6/2021

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Verfahrenstechnik 6/2021

TOP-THEMA I ACHEMA PULSE

TOP-THEMA I ACHEMA PULSE Effizienzkünstler für Druckluft Die Chemie- und Verfahrenstechnik zählt zu den industriellen Druckluft-Großverbrauchern. Doch gerade dort, wo viel Druckluft verbraucht wird, lassen sich meist auch viel Energie und Kosten einsparen. Hervorragend dafür geeignet sind die ölfrei verdichtenden Schraubenkompressoren von Kaeser, die in der Kombination mit dem Rotationstrockner i.HOC nicht nur hocheffizient und wirtschaftlich arbeiten, sondern auch zuverlässig stabile Drucktaupunkte bis – 30 °C liefern. Ölfrei verdichtete Druckluftversorgung gibt es auch mit dem neuen Container von Kaeser: Die kompakte Bauweise der Container- Druckluftstation Contain-Air ist mit einem Schraubenkompressor der CSG- oder DSG-Serie mit integriertem Rotationstrockner ausgestattet und liefert ölfrei verdichtete Druckluft bei gleichzeitig geringem Platzbedarf. Wer seine Druckluftstation möglichst optimal steuern möchte, für den ist der Sigma Air Manager 4.0 ein Muss. Das Druckluftmanagementsystem stimmt nicht nur alle Komponenten eines Druckluftsystems perfekt aufeinander ab, sondern gewährleistet jederzeit ein Maximum an Verfügbarkeit und Energieeffizienz der Druckluftstation durch seine weiterentwickelte 3D-Advanced Regelung. www.kaeser.com Produktion von Impfstoffanlagen Trotz der großen Erfolge, die in jüngster Zeit bei der Entwicklung und Bereitstellung einer Reihe von zugelassenen und verabreichten Covid-19-Impfstoffen erzielt wurden, fragen sich viele Menschen immer noch, warum es drei bis fünf Jahre dauert, bis eine biopharmazeutische Produktionsanlage im kommerziellen Maßstab voll funktionsfähig ist. Die Frage lautet: „Wie kann der Prozess verkürzt werden?“ Heinrich Meintrup, Head of Pharma & Healthcare der Gea Group, ist überzeugt, dass der Schlüssel zu einer deutlichen Verkürzung dieses Zeitraums in der Modularisierung, Digitalisierung und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit liegt. Durch eine Philosophie der Standardisierung und Modularisierung, eine konsequent digitale Projektabwicklung und die Reduzierung der Schnittstellen auf ein Minimum lassen sich signifikante (Zeit-)Gewinne erzielen. www.gea.com Dekanter-Zentrifuge in Hygienic Design Maßgeschneiderte Komplettanlagen inklusive Prozessautomation als Turn-Key-Lösung Made in Germany FÖRDERN DOSIEREN WIEGEN MISCHEN Alfa Laval hat eine neue Dekanter-Zentrifuge entwickelt, die die Hygienestandards weiter optimieren soll. Zum Beispiel kann die Trommel über Drainageöffnungen entleert werden. Das verbessert die Reinigungswirkung insgesamt und reduziert ungeplante Stillstände. Die integrierte CIP-Leiste (Cleaning-in-Place) erleichtert zudem die Reinigung aller Stellen innerhalb des Gestells und der Außenseite der Trommel, während das CIP-Zulaufrohr das Reinigen der kritischen Bereiche des Zulaufbereiches, insbesondere der Dekanterzulaufzone und des Beschleunigungsbereiches, begünstigt. Alle produktberührten Flächen sind mit einer entsprechenden Öberflächengüte ausgeführt, um Anhaftungen und die Bildung von Biofilm zu vermeiden. Der Dekanter Foodec Hygiene Plus ist durch seine Standardausführung und sein Design prinzipiell für jede Anwendung der Lebensmittelverarbeitung gut geeignet. Für Produzenten mit besonderen Anforderungen sind Extraausstattungen erhältlich, die die Hygienestandards noch weiter erhöhen. Bei der Option TrueStainless bestehen Rahmen und andere Gestellteile, die mit korrosiven Atmosphären in Kontakt kommen können, vollständig aus Edelstahl, was die Hygiene und die Lebensdauer nochmals steigert. Die SaniRibs sind vollverschweißte Rippen für einen effizienten Feststofftransport. Diese Technologie eliminiert laut Hersteller auch pathogene Hotspots und vereinfacht die Reinigung. ABFÜLLEN LAGERN AUTOMATION EXPLOSIONS- SCHUTZ www.alfalaval.de www.kitzmann-gruppe.de

ACHEMA PULSE I TOP-THEMA Großes Armaturen-Portfolio und digitale Services Neben Informationen zur Erweiterung des Portfolios der Prozessarmatur Ari-Zetrix sowie der Produkteinführung des neuen digitalen Stellungsreglers Stevi-Pos gibt es bei der Achema Pulse vielfältige Informationen zum digitalen Serviceangebot von Ari-Armaturen. Dazu zählt das myAri Service- und Informationsportal mit der Onlineversion des Ventil-Auslegungsprogramms myValve sowie die neue myPremio-App, die über eine Bluetooth-Schnittstelle eine Verbindung zu den elektrischen Stellantrieben Ari-Premio-Plus 2G ermöglicht. Darüber hinaus präsentiert der Hersteller die neue Ari-ID – das „digitale“ Typenschild für die Industrie 4.0. www.ari-armaturen.com Optimiertes Messgerät für die Pharmaindustrie Die Prozesse in der Pharmaindustrie werden immer anspruchsvoller und die Anlagen kompakter. Hier sind besonders hochwertige und präzise Messgeräte mit kleinen Prozessanschlüssen gefragt wie etwa der Pascal CV4 der Labom Messund Regeltechnik GmbH. Der elektronische Druckmessumformer mit hochauflösendem Grafikdisplay, intuitiver Bedienerführung, Hintergrundbeleuchtung und einer Genauigkeit ≤ 0,15 % erfüllt alle gängigen Anforderungen in der Arzneimittelproduktion. Im Bereich der Abfüllung ermöglicht die hohe Genauigkeit eine präzise Dosierung und verhindert so Produktverluste. Auch für die steigenden Anforderungen im Bereich Hygiene ist der Pascal CV4 bestens gerüstet: Er kann mit hygienischen Druckmittlern in verschiedenen Größen und Ausführungen kombiniert werden. Die CIP- und SIP-geeigneten Prozessanschlüsse ermöglichen durch ihr totraumfreies Design in Kombination mit guten Oberflächeneigenschaften eine rückstandslose Reinigung. www.labom.com Dosierpumpen mit doppelt wirkendem Membranpumpenkopf Novados-Dosierpumpen sollen sich sehr gut für die Injektion aggressiver Chemikalien eignen. Die Pumpenserie ist nach Anforderungen der Atex-Richtlinie (2014/34/EU) bis Zone 1 sowie Temperaturklasse T4 einsetzbar. Für den Öl- und Gas-Sektor werden die Pumpen mit API 675-Konformität ausgelegt. Darüber hinaus können für die Lebensmittel- und Getränke- Industrie viele Modelle mit Konformitätserklärungen gemäß EU-Verordnungen 1935/2004 sowie 10/2011 geliefert werden. Der doppelt wirkende Membranpumpenkopf erreicht den doppelten Förderstrom im Vergleich zur entsprechenden Simplexpumpe. Durch den versetzten Saug- und Druckbetrieb der beiden Pumpenkammern wird die Pulsation auf ein Minimum reduziert. In der Version mit Vordruckmodul ist die Pumpe auch für energieeffiziente Rezirkulationsanwendungen geeignet. www.axflow.de Laborspüler erhöhen Fassungsvermögen um 50 Prozent Mit nur 65 cm Breite eignen sich die neuen SlimLine-Modelle bei beschränktem Platzangebot. Wird das System EasyLoad genutzt, können in einer Charge nun 192 Flaschen (100 ml) aufbereitet werden, das sind etwa 50 % mehr Flaschen als bisher. Die Körbe und Module, in denen das Spülgut automatisch richtig positioniert wird, lassen sich individuell zusammenstellen – bis zur Aufnahme für eine 50-l-Flasche. Glas in verschiedensten Formen und Größen wird mithilfe von Injektordüsen gründlich von innen gereinigt. Großraum-Laborspüler der Generation PLW 86 bekommen nun dank eines neuen Beladungswagens ebenfalls bis zu 50 % mehr Kapazität für kleines und mittelgroßes Laborglas. Das Gerät ist ab Juli unter der Modellbezeichnung APLW 511 bestellbar und bietet auf drei Ebenen Platz für bis zu neun Belademodule. Sie können je nach Bedarf positioniert werden und erlauben eine Kombination von unterschiedlich großen Laborgläsern in einer Charge – bei maximaler Ausnutzung des Spülraums. www.miele.de www.verfahrenstechnik.de VERFAHRENSTECHNIK 06/2021 29

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