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Verfahrenstechnik 4/2021

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Verfahrenstechnik 4/2021

BETRIEBSTECHNIK Chemisch

BETRIEBSTECHNIK Chemisch aktiver Rostlöser Der neue, chemisch aktive Rostlöser OKS 661 ist frei von Benzin und Mineralölen und kann daher sowohl im Außen- als auch im Innenbereich unbedenklich eingesetzt werden. Das Mittel kann laut Hersteller vielseitig genutzt werden. Beispielsweise zum Lösen und Entrosten von Zahnrädern bei frei bewitterten offenen Getrieben. Darüber hinaus können damit metallische Oberflächen von Flugrost, Rostflecken, Verkrustungen und Ölrückständen gereinigt werden. www.oks-germany.com Verschleißschutz in der Nassaufbereitung Rema Tip Top präsentiert eine überarbeitete Version der Performance Line 35/CN: Das Verschleißschutzprodukt für die Nassaufbereitung und Förderung von Schlämmen erreicht nun laut Hersteller einen Abrieb für Weichgummierungen und Nass- Abrasion von nur 80 mm3 nach DIN ISO 4649. In Kombination mit dem integrierten Anbackungsschutz und der CN-Verbindungsschicht bietet der überarbeitete Verschleißschutz eine zusätzlich verbesserte Standzeit, geringere Wartungskosten und eine optimierte Anlagenleistung. Bei der Weiterentwicklung wurde das Elastomer-Produkt speziell für die Nassaufbereitung und Förderung von Schlämmen konzipiert: Damit ist es beispielsweise in der Sand- und Kiesindustrie für die Auskleidung von Schlammrinnen, Rohren, Pumpen, Hydrozyklonen oder Wäschern optimiert. Diese Anlagenelemente sind bei der Förderung von abrasivem, nassem Material besonders anfällig für Beschädigungen, die wiederum zu einer Verringerung der Lebensdauer oder einem Ausfall der Anlage führen können. Durch den integrierten Anbackungsschutz eignet sich das Produkt auch für die Auskleidung beim Umgang mit klebrigen Materialien, beispielsweise in der Zementindustrie: Ohne schützende Gummierung verhindert das anbackende Material im praktischen Einsatz einen gleichmäßigen Materialfluss, minimiert den Durchsatz und kann kostenintensive, manuelle Wartungsvorgänge erfordern. www.rema-tiptop.de Vollautomatisierte Verpackungsmaschine Syntegon Technology hat die nächste Generation von Schlauchbeutel-Verpackungsmaschinen auf den Markt gebracht – die Pack 202. Die vollautomatisierte horizontale Schlauchbeutelmaschine arbeitet vor allem bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Die Pack 202 eignet sich besonders für Mehrproduktpackungen. Sie kann einzelne oder gruppierte Produkte verpacken. Die Lamellenränder wurden synchronisiert und verfügen jetzt über einen verbesserten Neigemechanismus: Maschinenbediener können die Lamellenmodule durch Drehen eines Knopfes kippen und einstellen, was für leicht reproduzierbare, konstante Siegelnähte sorgt. Die Querversiegelungseinheit 202 wurde ebenfalls verbessert: Das standardmäßige Doppelfeder- Kit bietet im Vergleich zum Vorgängermodell konstantere und stabilere Siegelnähte. Gleichzeitig wurde die Einstellauflösung verdoppelt. Das ermöglicht präzisere und reproduzierbare Crimper-Einstellungen. Fortlaufend nummerierte Folienrollen vereinfachen laut Hersteller das Einfädeln der Folien, was reproduzierbare, konstante Formatwechsel ermöglicht. Zusätzlich fallen Trial-and-Error-Anpassungen weg, was Ausfallzeiten reduziert. www.syntegon.com Sprinkler-Schutzkonzept für Gefahrstofflager Minimax hat die VdS-Anerkennung für eine Brandschutzlösung erhalten: Sie schützt Gefahrstofflager durch eine Sprinkleranlage mit Schaumzumischung. Das Konzept punktet laut Hersteller mit hoher Personen- und Umweltsicherheit, sehr schneller, effektiver und lokal begrenzter Brandbekämpfung, einer minimalen Betriebsunterbrechung im Brandfall sowie geringen baulichen Anforderungen. Es kann auch in Lagern mit größeren Gebinden wie IBC und mit engen Gassen zum Einsatz kommen. Das Konzept basiert auf dem Zusammenspiel mehrerer Bausteine. Im Brandfall wird die austretende Flüssigkeit gezielt in die Regalgasse abgeleitet. Dazu stehen die Regale auf einem Sockel, in den Regalen kommen Leitbleche zum Einsatz. In der Gasse sind in regelmäßigen Abständen Flüssigkeitsriegel in den Boden eingelassen. Sie fangen die brennbare Flüssigkeit auf und begrenzen deren Ausbreitung in der Gasse. Das Konzept ermöglicht eine schnelle, effektive und lokal begrenzte Brandbekämpfung und hilft dabei, Schäden durch das Feuer und damit Betriebsunterbrechungszeiten gering zu halten. www.minimax.com Gefahrstoffe sicher lagern. Produktinfos und Beratung durch unsere Experten: safe@saebu.de www.safe-container.de Auffangwannen Gasflaschenlager Gefahrstoffcontainer Gefahrstoffdepots Gefahrstoffregale 40 VERFAHRENSTECHNIK 04/2021 www.verfahrenstechnik.de

Passives Entkopplungsventil Die IsoFlap Rückschlagklappe, ein passives Entkopplungsventil, ermöglicht eine wirkungsvolle, passive Explosionsentkopplung für Anlagen mit brennbaren Stäuben, um die Explosionsausbreitung in vorgeschaltete Anlagenbereiche zu verhindern. Das Schutzsystem erfüllt die Vorgaben der DIN EN 16447 und ist in verschiedenen Größen zwischen DN100 und DN1000 lieferbar. Bis DN200 sind die IsoFlap Ventile auch für St 2 und metallische Stäube zertifiziert. Die Ventile kommen als Explosionsentkopplung bei druckentlasteten oder explosionsunterdrückten Entstaubungsanlagen, Zyklonen und anderen verfahrenstechnischen Komponenten in der Zuluft zum Einsatz. Das passive Ventil wird durch den Explosionsüberdruck geschlossen und stellt so eine sichere, mechanische Barriere zur Entkopplung von Staubexplosionen dar. IEP Technologies bietet Anwendern mit jeder der beiden erhältlichen Versionen IsoFlap und IsoFlap-M ein zertifiziertes und nach strengsten Vorgaben getestetes Ventil. Die Ventile wurden entsprechend der EU-Richtlinie 2014/34/EU nach DIN EN 16447 durch eine akkreditierte benannte Stelle Atex-zertifiziert. IsoFlap-M enthält zusätzlich eine integrierte Funktion zur Überwachung von eventuellen Staubablagerungen im Ventilkörper entsprechend den OSHA-Richtlinien zu brennbaren Stäuben und den Normen NFPA 654 und NFPA 69. Beide Versionen verfügen über widerstandsfähige Ventilkörper aus Kohlenstoffstahl. www.ieptechnologies.com NEUER INTELLIGENTER FUNKENMELDER optimale Erkennung aller Zündquellen in jeder Umgebung www.fagus-grecon.com/dld Hubwagen aus Edelstahl für Schwerlasten Der batteriebetriebe Hubwagen Typ 411 S hebt bis zu 8 t bei einem Eigengewicht von rund 4,5 t. Er ist robust und verfügt über zwei kräftige elektrische Antriebe sowie Gewindehubspindeln. Die maximale Hubhöhe beträgt bis zu 30 mm. Das sei für die meisten Anwendungen ausreichend, so der Hersteller, da damit spezielle Paletten angehoben werden. Dies sind in der Regel Sonderanfertigung mit Maßen von beispielsweise 3 600 × 2 250 mm. Hierfür werden an dem Hubwagen Gabeln mit einer Länge von 3 275 mm (Gesamtlänge 4 175 mm) und einer Breite von 1 600 mm verbaut. Der Antrieb erfolgt durch zwei kräftige AC-Elektromotoren mit stufenloser Steuerung; zwei weitere AC-Elektromotoren werden für die Lenkung verbaut, da die benötigte manuelle Kraft für das rein mechanische Drehen bei 4,5 t Fahrzeug-Leergewicht und 8 t Beladung viel zu hoch wäre. Aus Sicherheitsgründen ist das Lenken im Stilstand nicht möglich, um Beschädigungen an Fußbodenbelägen zu vermeiden. Erst ab einer Mindestgeschwindigkeit wird die Zustellung für die Lenkung aktiviert. Diese erfolgt mit maximal 30° pro Sekunde. Ab einem Lenkwinkel von 30° wird die maximale Fahrgeschwindigkeit gedrosselt. Sowohl das Heben als auch Senken ist während der Fahrt nicht möglich (interlock). Ebenso kann während der Hubvorgänge nicht gefahren werden. www.lachnit-foerdertechnik.de Dosierpumpe in der Werkstoffprüfung Die induktive Wärmefluss-Thermografie ist ein zuverlässiges Verfahren zum Nachweis von Rissen und Defekten in metallischen Halbzeugen. Ein hierfür geeignetes Prüfsystem ist das Defectovision IR der Firma Institut Dr. Foerster GmbH & Co. KG. Das Prüfsystem macht die Fehlstellen auf der Materialoberfläche für das Auge sichtbar und liefert über die Wärmebilder Informationen über die Größe und Tiefe der Fehler. Damit wird teures Nachbearbeiten der Prüfteile auf ein Minimum reduziert. Das Verfahren der induktiven Thermografie deckt dabei nahezu 100 % der Materialoberfläche ab und arbeitet berührungslos. Für die Benetzung der Prüflinge wird ein Dosiersystem der LDT Dosiertechnik GmbH eingesetzt, mit einem Dosatron-Proportionaldosierer als Dosierpumpe. Ans Wassernetz angeschlossen, nutzt der Dosierer lediglich den Wasserdruck als Antriebskraft und dosiert ein Konzentrat proportional zur Wassermenge, dem Wasserstrom unmittelbar zu. Es wird kein elektrischer Strom benötigt. Das Dosiersystem wird auf der Saugseite komplettiert mit einem Druckminderer, einem Wasserfilter und einem Systemtrenner. Auf der Druckseite ist dem Dosierer ein dynamischer Mischer nachgeschaltet, der dafür sorgt, dass das Konzentrat-Wassergemisch homogen gemischt wird und sofort für die Benetzung verwendet werden kann. www.ldt.info www.verfahrenstechnik.de VERFAHRENSTECHNIK 04/2021 41

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