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Verfahrenstechnik 12/2021

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Verfahrenstechnik 12/2021

VERFAHRENSTECHNIK IM

VERFAHRENSTECHNIK IM ALLTAG I SERIE Von Anisplätzchen bis Zimtsterne Ob Bredle, Gutsle oder Loible – Weihnachtsgebäck ist wieder in aller Munde Sie gehören zu Weihnachten wie Lebkuchen, Schoko-Nikoläuse und Kerzenschein: Plätzchen. Im Herbst laufen die Produktionsanlagen für das süße Naschwerk auf Hochtouren. Autor: Solveig Schneider, Leiterin Kommunikation, Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V., Bonn schlagen. Manche Teige benötigen eine Ruhezeit, andere können direkt weiterverarbeitet werden. Was in der Küche in kleinem Maßstab passiert, geschieht in der Fabrik mit großen Maschinen in einem kontinuierlichen Verfahren. Die Rohstoffe lagern meist in Silos und werden automatisch dosiert und anschließend in die Kneter oder Mischer befördert. Ist der Teig fertig geknetet, wird er ausgewalzt, ausgeformt und anschließend in langen Durchlauföfen auf Gitteroder Stahlbändern gebacken. Danach kühlen die Gebäckstücke vorsichtig ab und können nun in die Verpackung, die eine lange Haltbarkeit gewährleistet, abgefüllt werden. Mit Überzug und Füllung Viele Plätzchen werden vor dem Verpacken weiter veredelt. Werden Kekse gebacken, die einen Schokoladeüberzug bekommen sollen, so wandern sie nach dem Backen auf einem Förderband zur Überziehmaschine, gleiten dort auf ein Gitter- Ob in der heimischen Küche oder in der Großbäckerei: Das Wichtigste ist das Rezept, das am Anfang steht. Es legt genau fest, welche Zutaten notwendig sind, um das gewünschte Plätzchen herzustellen. Die Zutaten werden abgewogen, eventuell Flüssigkeit hinzugefügt. Alles zusammen kommt in einen Behälter und wird zu einem Teig verknetet, gerührt oder aufgeband und werden von oben mit flüssiger Schokolade übergossen. Soll auch die Unterseite überzogen werden, so bringt eine Walze die Schokolade nach oben zum Gitterband, sodass die Unterseite der Kekse ebenfalls mit Schokolade versehen wird. Dann werden die schokolierten Kekse gekühlt, damit der Überzug fest wird. Sandwichkekse gibt es in verschiedenen Formen, z. B. mit Nougat- oder Fruchtfüllung. Wenn die Kekse den Durchlaufofen verlassen, laufen sie zunächst durch eine Kühlstrecke, damit sie Raumtemperatur erreichen. Dann gelangen sie per Transportband unter ein Magazin, aus dem die Füllmasse automatisch auf die Plätzchen dosiert wird. Diesen „Füllklecks“ bekommt allerdings nur jeder zweite Keks. Das Band läuft weiter und erreicht die „Deckelstation“. Hier erhält jeder Keks mit Füllklecks automatisch den leeren Nachbarkeks als Deckel aufgesetzt. Foto: Johanna Mühlbauer/stock.adobe.com www.bdsi.de 42 VERFAHRENSTECHNIK 12/2021 www.verfahrenstechnik.de

VORSCHAU IM NÄCHSTEN HEFT: 1-2/2022 ERSCHEINUNGSTERMIN: 04. 02. 2022 • ANZEIGENSCHLUSS: 20. 01. 2022 01 02 03 04 01 Der Transport von Flüssigkeiten ist eine der Hauptaufgaben in der Prozessindustrie – VERFAHRENSTECHNIK stellt aktuelle Lösungen vor (Foto: Doin Oakenhelm/stock.adobe.com) 02 Mitte Februar präsentieren Aussteller ihre Technologien und Lösungen für die Verarbeitung, Lagerung sowie für den Transport und die Analyse von Schüttgütern auf der Solids Dortmund (Foto: Easyfairs) 03 Digitale Zwillinge ermöglichen einen übergreifenden Datenaustausch und sind mehr als reine Daten (Foto: red150770/stock.adobe.com) Der direkte Weg Internet: www.verfahrenstechnik.de E-Paper: digital.verfahrenstechnik.de Redaktion: redaktion@verfahrenstechnik.de 04 Die mobilen Sauger mit Direktantrieb wurden speziell für das Aufsaugen von großen Mengen entwickelt (Foto: Ruwac) (Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten) www.verfahrenstechnik.de VERFAHRENSTECHNIK 12/2021 43

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