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Verfahrenstechnik 12/2021

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Verfahrenstechnik 12/2021

BETRIEBSTECHNIK

BETRIEBSTECHNIK Gasdetektoren in der Wasseraufbereitungsanlage Die Mitarbeiter einer Wasseraufbereitungsanlage können einfach vor Explosionen, Vergiftungen und Feuer geschützt werden, indem die persönliche Schutzausrüstung mit einem tragbaren Gasdetektor ausgestattet wird. Für vorübergehende oder mobile Einsätze bei beengten Platzverhältnissen bietet Teledyne eine große Bandbreite an tragbaren Gaswarngeräten, die speziell für die Anforderungen im Wasser- und Abwassersektor entwickelt wurden. Häufig bietet es sich auch an, mobile Gaswarngeräte und stationäre Gaswarnanlagen miteinander zu kombinieren. Mit fest installierten Gaswarnanlagen können die Prozesse in einer Wasseraufbereitungsanlage leichter automatisiert werden. Auch die Wahl der passenden Sensor-Technologie will wohlüberlegt sein. Zur Erkennung gefährlicher Gase kommen üblicherweise elektrochemische Sensoren, Halbleitersensoren, Infrarotsensoren (IR) oder katalytische Sensoren zum Einsatz. In Wasseraufbereitungsanlagen, in denen eine zu niedrige oder zu hohe Sauerstoffkonzentration zu vermeiden ist und geringe Mengen toxischer Gase wie Schwefelwasserstoff oder Chlor auftreten können, fällt die Wahl meist auf elektrochemische Sensoren. Besonders verbreitet ist hier der intelligente Gasdetektor Teledyne DGi-TT7-E. Dieses einfach zu bedienende Gerät zeigt die jeweilige Gaskonzentration vor Ort sowie die entsprechende Warnstufe an. www.teledyne.com Keine Chance der Korrosion Die Geiss Korrosionsschutzkonzentrate RG Protect 180 und RG Protect 160 schützen gereinigte Teile und Oberflächen. Eingesetzt in Reinigungsanlagen für die Oberflächenreinigung, wirken sie in Chlorkohlenwasserstoffen, Kohlenwasserstofflösungen und modifizierten Alkoholen. Die Neuheit RG Protect 160 überzeugt laut Hersteller mit einem besonders hohen Korrosionsschutz. Denn der RG Protect 160 ist noch höher konzentriert als der bewährte RG Protect 180. Der Zusatz von zwei Prozent RG Protect 160 im Konservierungsbad ermöglicht einen wirksamen Korrosionsschutz bis zu zwei Monate (bei Lagerung unter Dach). Zum Vergleich: Bei gleicher Dosierung garantiert der RG Protect 180 einen Korrosionsschutz von bis zu einem Monat. Bei einem 12 %-igen Zusatz der 160-Variante im Konservierungsbad sei ein Schutz der Teile bis zu zwölf Monate (ebenfalls Lagerung unter Dach) garantiert. Die beiden Korrosionsschutzkonzentrate hinterlassen einen transparenten, wirksamen und lang anhaltenden Schutzfilm, der sowohl im Salzsprühtest als auch im Feuchtklimatest sehr gute Ergebnisse erzielen soll. Sie verharzen nicht, sind bariumsowie VOC-frei und geruchsmild bei der Anwendung. Die Konzentrate stehen in unterschiedlichen Gebinden von 20–1 000 l zur Verfügung. Mehr Informationen zum Korrosionsschutz finden sich auf der Homepage des Herstellers. www.geiss-gmbh.de IMPRESSUM vereinigt mit BioTec erscheint 2021 im 55. Jahrgang, ISSN: 0175-5315 / ISSN E-Paper: 2747-8025 REDAKTION Chefredakteurin: Dipl.-Ing. (FH) Eva Linder (eli) Tel.: 06131/992-325, E-Mail: e.linder@vfmz.de (verantwortlich i.S.d. § 18 Abs. 2 MStV) Redakteurin: Dipl.-Chem. Katja Friedl (kf), Tel.: 06131/992-336, E-Mail: k.friedl@vfmz.de Redaktionsassistenz: Melanie Lerch, Tel.: 06131/992-261, Petra Weidt, Tel.: 06131/992-371, Ulla Winter, Tel.: 06131/992-347, E-Mail: redaktionsassistenz_vfv@vfmz.de, (Redaktionsadresse siehe Verlag) GESTALTUNG Sonja Daniel, Anette Fröder, Conny Grothe SALES Oliver Jennen, Tel.: 06131/992-262, E-Mail: o.jennen@vfmz.de Andreas Zepig, Tel.: 06131/992-206, E-Mail: a.zepig@vfmz.de Anzeigendisposition: Heike Rauschkolb, Tel.: 06131/992-241, E-Mail: h.rauschkolb@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 34: gültig ab 1. Oktober 2021 LESERSERVICE vertriebsunion meynen GmbH & Co. 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Gesunde Luftbefeuchtung Menschliches Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Sicherheit am Arbeitsplatz werden maßgeblich durch das Raumklima bestimmt. Eine Schlüsselrolle spielen hierbei Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und die daraus resultierende Virenaktivität. Für Bereiche, die nicht an zentrale Lüftungstechnik angeschlossen sind, gibt es mobile Luftbefeuchter, die allerdings zur Bildung von Bakterien und Schimmelpilzen neigen können. Ein neuer technologischer Ansatz macht es möglich, Luftbefeuchter nahezu wartungsarm und ohne Gefahr einer Keimvermehrung oder -freisetzung einzusetzen. Aus Erfahrungen in der Kühlwasserbehandlung großer Kühlkreisläufe in Kraftwerken war bekannt, dass eine angemessene Leitfähigkeit in Verbindung mit speziellen Mineral-Metall-Katalysatoren geeignet ist, Wasser dauerhaft und ohne Einsatz anderer Chemikalien in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Diese Überlegungen wurden auf Luftbefeuchter übertragen, wobei jedoch eine deutlich höhere Kochsalzkonzentration von 100 g/l in Ansatz gebracht wurde. Diese Lösung verhindert in Kontakt mit einem Mol Lik-Katalysator nicht nur die Kalkbildung, sondern auch mikrobiologisches Wachstum. Der Katalysator wird vorzugsweise in Form eines Würfels in der Befeuchtereinheit platziert. Auch über Monate hinweg trete selbst in organisch belasteter und/oder staubiger Raumluft kein Fouling und kein Scaling auf, so der Hersteller. Das Befeuchtungssystem wird seit über einem Jahr in diversen Räumen eingesetzt, bisher gab es im Kreis der Nutzer keine nachweisbaren Infektionen mit Corona-Viren. NEWSLETTER Der E-Mail-Service für Verfahrensingenieure in der Prozessindustrie. Aktuelle und branchenübergreifende technische Informationen über Anlagen, Komponenten und Systeme. www.molkat.de Metallverschlüsse für Lebensmittelverpackungen Tecnocap, ein globaler Hersteller von Metallverschlüssen mit Sitz in Italien, setzt BASFs Nicht-Phthalat Weichmacher Hexamoll Dinch BMB in der Dichtungseinlage seiner Metallverschlüsse ein. Der Einsatz trägt laut Anbieter zur Nachhaltigkeit bei, da der Weichmacher im Vergleich zum herkömmlichen Weichmacher einen geringeren CO 2-Fußabdruck aufweist und fossile Ressourcen schont. Bei der Herstellung setzt BASF erneuerbare Rohstoffe wie Bio-Naphtha oder Biogas aus organischem Abfall oder pflanzlichen Ölen ein. Die Spezifikationen und technischen Eigenschaften sind identisch mit denen des herkömmlichen Weichmachers. www.basf.com Lebensdauer von Kunststoffen effizient vorhersagen Kunststoffe haben Stress mit ihrer Umwelt: Wechselnde Temperaturen, Sonnenstrahlung, Feuchte, chemische Substanzen und mechanische Belastungen setzen ihnen zu und verändern die Materialeigenschaften. Um die Risiken beim Einsatz neuer Materialien oder bei geänderten Betriebsbedingungen zu minimieren, sind belastbare Aussagen zur Lebensdauer erforderlich. Das Fraunhofer LBF entwickelt optimierte Prüfverfahren und Software-Tools zur Lebensdauervorhersage für komplexe Einsatzszenarien. Indem sie Alterungsexperimente und Modellierung koppeln, können die Wissenschaftler Lebensdauer und Versagensrisiko für vorgegebene Einsatzfälle besser abschätzen. www.lbf.fraunhofer.de Jetzt kostenlos anmelden! IMMER AKTUELL INFORMIERT http://bit.ly/VFV_Newsletter

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