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Verfahrenstechnik 9/2015

Verfahrenstechnik 9/2015

BETRIEBSTECHNIK Ab in

BETRIEBSTECHNIK Ab in die Tüte Kartoffelchipshersteller setzt auf komplett integrierte Verpackung 01 Das komplett integrierte Verpackungssystem iTPS wird über einen Touchscreen gesteuert Herbert Hahnenkamp Ein schottisches Unternehmen fertigt rund 75 Kartoffelchips-Produkte in 30 Geschmacksrichtungen, darunter so illustre Sorten wie Whisky oder Haggis (Schafsinnereien). Damit all diese Chips effizient „in die Tüte kommen“, nutzen die Snack-Hersteller gleich drei Verpackungssysteme, die eine vollständige Integration von Mehrkopfwaagen und Schlauchbeutelmaschinen bieten. 02 Bei der Verpackung in Beutel mit 40 g Füllgewicht erreichen die iTPS-Systeme bis zu 110 Takte pro Minute Autor: Herbert Hahnenkamp, Geschäftsführer, Ishida GmbH, Schwäbisch Hall Die unter der Marke Mackie’s of Scotland vertriebenen Premium-Kartoffelchips sind eine feste Größe im Sortiment der britischen Supermärkte. Der Markterfolg manifestierte sich 2013 in der Eröffnung einer neuen Fabrik in der Kleinstadt Errol. Im Produktionsprozess von Mackie’s at Taypack kommt der Verpackung traditionell eine Schlüsselrolle zu, und das Unternehmen wählte bewusst die Verpackungssysteme iTPS (integrated Total Packaging System) des Anbieters Ishida. Der Geschäftsführer George Taylor erläutert die Hintergründe der Entscheidung: „In anderen Bereichen profitieren wir schon lange von Ishida-Mehrkopfwaagen und das speziell für Snacks entwickelte iTPS bot eine maßgeschneiderte Lösung für die Kartoffelchips- Verpackung. Wegen des vielfältigen Sortiments müssen wir schnell reagieren können und gleichzeitig unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden.“ Im Werk von Mackie’s at Taypack gibt es eine zentrale Produktionslinie für die Kartoffelchips. Am Ende der Linie gelangen die Chips durch Gewürztrommeln auf die drei nebeneinander installierten iTPS-Systeme, sodass jeweils drei Sorten Chips gleichzeitig abgefüllt werden können. Ein Vorteil dieser Lösung ist auch, dass bei Produktwechseln nicht die Fertigung unterbrochen werden muss. Viel Leistung auf wenig Platz iTPS ist ein kompaktes und komplett integriertes Verpackungssystem, das eine Hochleistungs-Mehrkopfwaage mit einer Schlauchbeutelmaschine kombiniert. Bei Mackie‘s at Taypack sind 14-köpfige Waagen der Baureihe CCW-R im Einsatz, die die Chips mit großer Geschwindigkeit und zugleich schonend verarbeiten. Das präzise verwiegte Produkt wird direkt in die unter die Mehrkopfwaagen montierten Schlauchbeutelmaschinen abgeworfen. Die Schlauchbeutelmaschinen Modell Atlas erzeugen mit Doppelrotations-Siegelbacken optisch einwandfreie, widerstandsfähige Siegelnähte von hoher Integrität – und das sowohl rückseitig als auch an beiden Beutelenden. Dies gilt unabhängig von der eingesetzten Folie und selbst bei hoher Ausbringung. Servomotoren gewährleisten gleichmäßige und präzise Folienzufuhr, während die Folienspannung automatisch reguliert wird. Für Sicherheit vor Verunreinigungen sorgen integrierte Metalldetektoren. Dank der vollständig integrierten Software können die iTPS-Systeme zentral über eine Bedieneinheit gesteuert werden. Mackie’s at Taypack hat die Ishida Verpackungsmaschinen 16 bis 24 Stunden täglich störungsfrei im Einsatz. Die erzielten Leistungswerte sind durchaus beeindruckend: Bei der Verpackung in Beutel mit 40 g Füllgewicht erreichen die iTPS-Systeme bis zu 110 Takte pro Minute, bei den 150 g Formaten sind es immerhin bis zu 70 Takte pro Minute. Die Genauigkeit beträgt ca. 2 %, was angesichts der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit ein hervorragender Wert ist. Produktwechsel werden schnell erledigt über den Abruf von Voreinstellungen, und auch die Reinigung der Mehrkopfwaagen geht leicht vonstatten, sodass eine hohe Verfügbarkeit gegeben ist. George Taylor resümiert: „Die iTPS-Systeme sind eine effiziente Verpackungslösung aus einer Hand und die Anlagen erfüllen alle Erwartungen. Mackie’s at Taypack wird bald in eine weitere Produktionslinie investieren und dabei soll Ishida wieder eine wichtige Rolle spielen.“ www.ishida.de

Schüttgutförderung mit Becherwerken Connecting Global Competence Die Becherwerke des Typs SEB und Pendelbecherwerke vom Typ P der Wiese Förderelemente GmbH sind fortlaufend weiterentwickelt worden und in nahezu allen Industriebereichen im Einsatz. Die Becherwerke überzeugen durch ihre Robustheit und Langlebigkeit. Einer der Hauptvorteile ist die Gummikette: Sie ist dehnungsfrei, geräuscharm, chemisch beständig, benötigt keine Fette und führt nicht zu metallischem Abrieb und ist auch in Lebensmittelstandard erhältlich. Während des horizontal-vertikal-horizontalen Transportes ruht das Fördergut zerstörungsfrei im Becher ohne weitere Übergabestellen. Der Kunde hat die Möglichkeit, seine individuelle Lösung hinsichtlich der Linienführung oder Ausstattung des Förderers bis ins kleinste Detail mitzubestimmen, sodass effektive und produktionsoptimale Verbindungen geschaffen werden können. www.wiese-germany.com Arbeitsschutz-Software jetzt in sechs Sprachen Ecointense präsentierte erstmalig das erweiterte Sprachenkonzept der Ecowebdesk-Version 7.3. Für das internationale Fachpublikum der Achema stand vor allem die Erweiterung der Benutzeroberfläche auf sechs Sprachen im Vordergrund. Weltweit aufgestellte Unternehmen können jetzt alle Aufgaben des Arbeitsund Umweltschutzes in Deutsch, Englisch, Chinesisch, Spanisch, Portugiesisch und Tschechisch erfüllen. Mit dem erweiterten Sprachenkonzept ist es möglich, Sicherheitseinweisungen von Besuchern und Fremdfirmen in 15 Sprachen durchzuführen. Unternehmen vermitteln ihre Unterweisungsinhalte über Ecowebdesk entweder an einem Terminal vor Ort oder bereits vor dem Besuchstermin online. Das System dokumentiert alle erworbenen Qualifikationen automatisch. So ist gewährleistet, dass jeder Besucher alle benötigten Unterweisungen erhalten hat. www.ecointense.de Pharma-Etikettieranlage für Serialisierungsaufgaben Mit dem Modell 132M HC bietet der Selbstklebespezialist Herma eine komplett für die Serialisierung ausgerüstete Rundumetikettieranlage. Zur Serialisierungsausstattung gehören u. a. ein Videojet-Drucker und ein Kamerasystem von Laetus, das die Qualität des Drucks überprüft. Dies ist besonders interessant für Pharmaunternehmen und Verpackungsspezialisten, die aktuell eine Lösung für die Produktverfolgung von Arzneimitteln suchen – denn voraussichtlich Ende 2017 oder Anfang 2018 wird diese Maßnahme auch in der EU verbindlich. Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation zur Fachpack ist die Steuerung der 132M HC, die entsprechend der Kundenpräferenz ausgelegt werden kann: Nutzer haben nun die Wahl zwischen Allen Bradley und Siemens. Umfassend. International. Einzigartig. Bahnbrechende Innovationen und die jüngsten Branchen-Entwicklungen: Die ceramitec in München ist der Mittelpunkt der internationalen Keramikwelt. Hier erwarten Sie: ∙ Über 600 Aussteller aus rund 40 Ländern ∙ Ein beispiellos breites Angebotsspektrum ∙ Ein topbesetztes Rahmenprogramm Sichern Sie sich am besten noch heute Ihr Ticket: ceramitec.de/tickets Gleich vormerken: Tag der Pulvermetallurgie am 20. Oktober 2015 www.herma.com

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