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Verfahrenstechnik 7-8/2020

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Verfahrenstechnik 7-8/2020

VERFAHREN UND ANLAGEN

VERFAHREN UND ANLAGEN Abrasive Schüttgüter leichter fördern Ein übermäßiger Verschleiß, damit einhergehende Ausfälle sowie anfallende Reparaturkosten werden mit der neuen Umlenkstation SFA60 für Förderanlagen weitgehend vermieden. Das Fördern grober, sperriger Partikel – aber auch von bruchgefährdeten Materialien – wird so nach Angaben des Herstellers wesentlich einfacher und die Standzeiten werden deutlich erhöht. War bisher eine Umlenkrolle im Gehäuse der Umlenkstation für Umlenkung und Weitertransport der Förderstrecke zuständig – mit allen genannten Problemen – so löst eine zweite Umlenkrolle in unmittelbarer Nachbarschaft darunter angeordnet die zuvor häufig auftretenden Störungen. Mit einem gewissen Höhen- und Seitenabstand zueinander ist die neue Rolle im unteren Gehäusebereich der Umlenkstation positioniert. Das Tram zieht in Aufwärtsbewegung vertikal von unten in das Gehäuse ein. Auf diesem Weg zur oberen Umlenkrolle fallen die Schüttgüter von den Mitnehmerscheiben des Förderseils herab. Mit Abwärtslauf der Förderstrecke sowie Umlenkung über die untere Rolle und jetzt horizontalem Zug nimmt die Förderanlage die abgefallenen Materialien auf und führt sie seitlich aus dem Gehäuse heraus. www.wessjohann.com Klassieren, entstauben, kontrollsieben Die Siftomat-Plansiebmaschine wird z. B. zur Kontrollsiebung von Pharmazeutika vor dem Verpacken, für die gleichzeitige Entstaubung und Kontrollsiebung von Schüttgütern oder zur Korngrößentrennung in bis zu vier Fraktionen in einem Durchgang eingesetzt. Die Plansiebmaschine führt eine horizontale schwingende, plane exzentrische Siebbewegung aus, wobei diese einen hohen Durchsatz pro Quadratmeter erreicht. Dies hat den Vorteil, dass das Siebgut sehr schonend verarbeitet wird. Außerdem wirkt sich die rein plane Siebbewegung sehr positiv auf die Siebgüte aus. Das Produkt gelangt durch einen Einlaufstutzen auf den hinteren Bereich des Siebes. Durch die Siebbewegung und die geneigte Einstellung des Siebes wird das Produkt nach vorne gefördert. Das Siebgut mit kleinerer Granulometrie als Maschenweite fällt durch die Maschen hindurch. Alles was größer ist, wird über die ganze Länge des Siebes transportiert. Im Vergleich mit runden Taumelsiebmaschinen, bei denen das Produkt spiralförmig von innen nach außen transportiert werden soll, ist somit auch die Einstellung für die optimale Siebung viel einfacher. Man braucht nur die Neigung zu ändern. Dazu gibt es bei den kleinen und mittleren Siebmaschinen zwei zu lösende Schrauben, bei der größeren Siebmaschine sind es acht Schrauben. Optional ist die Maschine als Atex-Ausführung für die Zonen 1/21 und 2/22 lieferbar. www.fuchsag.com Anzeige Neu: Coriolis-Massedurchflussmesser (CMD) nun auch für eichfähige Wasserstoff-Anwendungen (H2) Kontakt Schwing Verfahrenstechnik GmbH Oderstraße 7 47506 Neukirchen-Vluyn Tel. +49 2845 930-0 mail@schwing-pmt.de www.schwing-pmt.de Für Prozessanwendungen, eichpflichtige Messungen oder OEM- und Skid-Hersteller hat die Schwing Verfahrenstechnik GmbH ihre Produktpalette von Coriolis-Massedurchflussmessern (CMD) optimiert und erweitert: Anwender profitieren ab sofort von insgesamt 13 verschiedenen Sensorgrößen mit Messbereichen von 1g/min bis 1800t/h für Betriebsdrücke bis 1379bar und Temperaturbereichen von -196°C bis +400°C. Ergänzend erlaubt eine neue, PTB-zertifizierte Baureihe nun eichfähige H2-Durchflussmessungen bei Drücken bis 1070bar für mobile und stationäre Anwendungen, wie H2-Tankfahrzeuge, -Tankstellen oder -Forschungen. Alle CMD sind nach dem besonderen Torsionsschwinger-Prinzip gefertigt, garantieren schnelle und einfache Einrichtung sowie zuverlässige digitale Datenerfassung und Selbstdiagnose. Wählbar sind verschiedenste Messrohrmaterialien und Kommunikationsverbindungen mit Steuerungen oder SCADA-Systemen. Hersteller der CMD ist die bayerische RHEONIK MESSTECHNIK GmbH. Advertorial_Schwing_kleiner.indd 1 08.06.2020 10:03:49 22 VERFAHRENSTECHNIK 07-08/2020 www.verfahrenstechnik.de

VERFAHREN UND ANLAGEN Extrem feuchte Materialien trocknen Adsorptionsmittel wie Aktivkohle können ihre volle Wirkung in chemischen und medizinischen Prozessen sowie der Luft- und Klimatechnik nur dann entfalten, wenn sie optimal getrocknet sind. Aber genau das ist die Schwierigkeit. Da es sich schwammähnliche, offenporige Produkte handelt, nehmen diese nicht nur an ihrer Oberfläche, sondern auch im Innenraum Feuchtigkeit auf. Für ihre Trocknung ist das IRD der Kreyenborg GmbH & Co. KG aus Senden gut geeignet. Dank der kontinuierlichen Umwälzung und dem speziellen Wirkprinzip der Infrarot-Strahlung wird sowohl der Außen- als auch der Innenbereich der einzelnen Granulatkörner erreicht. Binnen einer knappen Stunde lässt sich Aktivkohle mit einer Eingangsfeuchte von 40 bis 60 % auf eine Endfeuchte von unter 15 % bringen. www.kreyenborg.com Effizienz bei der Prozesslufttrocknung Die ULT AG hat die Effizienz ihrer Baureihe zur Adsorptionstrocknung Dry-Tec 7.2 arid gesteigert. Konkret handelt es sich um die direkte Einsparung an Wärmeleistung bis zu 35 % gegenüber dem Energiebedarf ohne zusätzliche Wärmerückgewinnung. Dank eines neuen Konzepts zur Energierückgewinnung durch einen integrierten Wärmeübertrager kann eine wesentliche Verringerung des Energiebedarfs für die Lufttrocknung erzielt werden. Dieser Wärmeübertrager hat nun einen Wirkungsgrad von bis zu 80 % und fügt sich in die bestehende Gehäusestruktur ein, ohne auf zusätzliche externe Anlagenelemente zurückzugreifen. Food-Extruder in Hybrid-Ausführung Coperion hat für seine ZSK Food-Extruder eine Hybrid-Lösung für die Herstellung von Fleischersatzprodukten entwickelt: Mit geringem Umrüstaufwand können auf diesem ZSK Food-Extruder sowohl texturiertes Pflanzenprotein (TVP) als auch Fleischanaloga mit hohem Wasseranteil (HMMA, High Moisture Meat Analogues) produziert werden. Die Konfiguration dieses Food-Extrusionssystems hat sich bislang für die beiden Anwendungen unterschieden: Während sich für die Herstellung von TVP die zentrische Food-Granulierung (ZGF) an das Verfahrensteil anschließt, um das Produkt direkt an der Düsenplatte zu schneiden, wird HMMA über eine spezielle Kühldüse ausgetragen, die einen Produktstrang mit einer Textur erzeugt, die echtem Fleisch sehr ähnelt. Mit einer neu entwickelten Adapterlösung kann der Austrag des ZSK Food-Extruders nun in kürzester Zeit von einer ZGF auf eine Kühldüse umgestellt werden. Der Umbau kann durch das Bedienpersonal der Anlage erfolgen. Eine Elektro-Fachkraft wird nicht benötigt. Zunächst muss die ZGF geöffnet und zur Seite geschwenkt werden. Danach kann durch Lösen weniger Schrauben die Düsenplatte geöffnet, die Düse durch den Adapter getauscht und die Kühldüse angeflanscht werden. Dasselbe Prinzip funktioniert in solch kurzer Zeit auch umgekehrt, wenn vom HMMA-Prozess auf TVP umgestellt werden soll. www.coperion.com www.ult.de Zellenradschleuse handhabt abrasive Produkte Zellenradschleusen arbeiten unter verschiedenen Bedingungen. Sie dosieren, fördern oder isolieren Pulver unterschiedlichster Eigenschaften. In der Schüttguttechnik handhaben sie abrasive Produkte wie Glasscherben, Kohle, Zement, Dolomit und Quarz. Die Schleusen sind dabei erheblichen Abrasionseinwirkungen ausgesetzt. Der Verschleiß des Rotors, aber auch des Schleusenkörpers tritt selbst dann auf, wenn die Zellenradschleusen aus gehärteten Materialien und Legierungen bestehen. Eine solche Behandlung verlängert zwar die Lebensdauer, kann aber den Abrieb nicht vollständig verhindern. Die EHDM-Zellenradschleuse wurde speziell für diese Anwendungen entwickelt und ist für abrasive Produkte ausgelegt. Ziel ist es, die Stillstandzeit zu verkürzen und die Wartung sehr einfach zu gestalten. Sie kann vor Ort durchgeführt werden. Die Verschleißteile sind als Einsätze ausgeführt, die bei Abnutzung ausgetauscht werden können. Die EHDM-Schleusen sind in allen Größen des Gericke- Zellenradschleusen-Programms erhältlich. innovativ + effizient = Regenis Separation Trocknung Düngerproduktion Pyrolyse www.gerickegroup.com www.verfahrenstechnik.de VERFAHRENSTECHNIK 07-08/2020 23

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