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Verfahrenstechnik 7-8/2019

Verfahrenstechnik 7-8/2019

BETRIEBSTECHNIK

BETRIEBSTECHNIK Ungekühlte Methangasdetektionskamera www.flir.com Flir Systems bringt mit der GF77 Gas Find IR seine erste ungekühlte Wärmebildkamera zur Erkennung von Methan auf den Markt. Diese tragbare Kamera bietet Inspektionsprofis alle Funktionen, die sie benötigen, um potenziell gefährliche, unsichtbare Methanlecks zu finden. Die Kamera wurde speziell für die Erkennung von Methan entwickelt, um die Gasinspektion zu verbessern und die Gefahr von Fehlmessungen zu verringern. Die GF77 bietet den hochsensiblen Modus (High Sensitivity Mode, HSM), der die Bewegung hervorhebt, um winzige Gasfahnen für den Benutzer besser sichtbar zu machen. Der lasergestützte Autofokus hilft dabei, Lecks besser zu erkennen und die Kontrastverbesserung sorgt auf Knopfdruck dafür, dass sich die Gase deutlich vom Hintergrund abheben. Darüber hinaus ermöglicht eine schnell reagierende grafische Benutzeroberfläche den Fachleuten, die Effizienz zu steigern, indem sie Jobordner organisieren, Notizen aufnehmen und GPS-Positionsanmerkungen auf der Kamera hinzufügen können. Neues Kältemittel für Klimaprüfschränke Durch Verbote und Regulierung fluorierter Kältemittel gerät der Betrieb von Klimaprüfschränken in Gefahr – und damit wichtige Thermoschock- und Kältetests für Kunststoffe und Beschichtungen. Wegen des weitgehenden Verbots notwendiger Kältemittel entwickelte ein Anlagenbauer mit WT69 selbst eine Alternative. Dieses Kältemittel hat einen niedrigen GWP (CO 2 -Äquivalenzwert) von 1 357. Dadurch ist es entsprechend der EU-Verordnung zugelassen und zukunftssicher. Zusatzvorteil: Die Anzahl der vorgeschriebenen Dichtheitsprüfungen wird reduziert oder die Pflicht entfällt sogar ganz. Wichtig für Anwender ist die Übertragbarkeit der Messergebnisse. Die ist bei WT69 gegeben. Denn Klimaschränke mit WT69 verhalten sich nahezu identisch wie solche mit R23. Zum Beispiel liefert WT69 genau die gleiche Leistung zum Entzug von Wärme. Damit ist die Kälteleistung bei Klimaprüfschränken mit beiden Kältemitteln nahezu identisch. www.weiss-technik.com IMPRESSUM vereinigt mit BioTec erscheint 2019 im 53. Jahrgang, ISSN 0175-5315 Redaktion Chefredakteurin: Dipl.-Ing. (FH) Eva Linder (eli) Tel.: 06131/992-325, E-Mail: e.linder@vfmz.de (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt) Redakteurin: Dipl.-Chem. Katja Friedl (kf), Tel.: 06131/992-336, E-Mail: k.friedl@vfmz.de Redaktionsassistenz: Angelina Haas, Tel.: 06131/992-361, E-Mail: a.haas@vfmz.de, Doris Buchenau, Melanie Lerch, Petra Weidt, Ulla Winter (Redaktionsadresse siehe Verlag) Gestaltung Sonja Daniel, Anette Fröder, Anna Schätzlein, Mario Wüst Chef vom Dienst Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer Anzeigen Oliver Jennen, Tel.: 06131/992-262, E-Mail: o.jennen@vfmz.de Andreas Zepig, Tel.: 06131/992-206, E-Mail: a.zepig@vfmz.de Heike Rauschkolb, Anzeigenverwaltung Tel.: 06131/992-241, E-Mail: h.rauschkolb@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 52: gültig ab 1. Oktober 2018 www.vereinigte-fachverlage.info Leserservice vertriebsunion meynen GmbH & Co. KG, Große Hub 10, 65344 Eltville, Tel.: 06123/9238-266 Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige Änderungen Ihrer Bezugsdaten schriftlich mit (Fax: 06123/9238-267, E-Mail: vfv@vertriebsunion.de). Preise und Lieferbedingungen: Einzelheftpreis: € 12,50 (zzgl. Versandkosten) Jahresabonnement: Inland: € 96,- (inkl. Versandkosten) Ausland: € 111,- (inkl. Versandkosten) Abonnements verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden. Verlag Vereinigte Fachverlage GmbH Lise-Meitner-Straße 2, 55129 Mainz Postfach 100465, 55135 Mainz Tel.: 06131/992-0, Fax: 06131/992-100 E-Mail: info@engineering-news.net, www.engineering-news.net Ein Unternehmen der Cahensly Medien Handelsregister-Nr. HRB 2270, Amtsgericht Mainz Umsatzsteur-ID: DE 149063659 Geschäftsführer: Dr. Olaf Theisen Verlagsleiter: Dr. Michael Werner, Tel.: 06131/992-401 Gesamtanzeigenleiterin: Beatrice Thomas-Meyer, Tel.: 06131/992-265, E-Mail: b.thomas-meyer@vfmz.de (verantwortlich für den Anzeigenteil) Vertrieb: Sarina Grazin, Tel.: 06131/992-148, E-Mail: s.grazin@vfmz.de Druck und Verarbeitung Limburger Vereinsdruckerei GmbH Senefelderstraße 2, 65549 Limburg Datenspeicherung Ihre Daten werden von der Vereinigte Fachverlage GmbH gespeichert, um Ihnen berufsbezogene, hochwertige Informationen zukommen zu lassen. Sowie möglicherweise von ausgewählten Unternehmen genutzt, um Sie über berufsbezogene Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Dieser Speicherung und Nutzung kann jederzeit schriftlich beim Verlag widersprochen werden (vertrieb@vfmz.de). Die Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme des redaktionellen Contents (Texte, Fotos, Grafiken etc.) und seiner Veröffentlichung in dieser Zeitschrift geht das umfassende, ausschließliche, räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungsrecht auf den Verlag über. Dies umfasst insbesondere das Recht zur Veröffentlichung in Printmedien aller Art sowie entsprechender Vervielfältigung und Verbreitung, das Recht zur Bearbeitung, Umgestaltung und Übersetzung, das Recht zur Nutzung für eigene Werbezwecke, das Recht zur elektronischen/digitalen Verwertung, z. B. Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträger jedweder Art, wie z. B. die Darstellung im Rahmen von Internet- und Online-Dienstleistungen, CD-ROM, CD und DVD und der Datenbanknutzung und das Recht, die vorgenannten Nutzungsrechte auf Dritte zu übertragen, d. h. Nachdruckrechte einzuräumen. Eine Haftung für die Richtigkeit des redaktionellen Contents kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion nicht übernommen werden. Signierte Beiträge stellen nicht unbedingt die Ansicht der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Grundsätzlich dürfen nur Werke eingesandt werden, über deren Nutzungsrechte der Einsender verfügt, und die nicht gleichzeitig an anderer Stelle zur Veröffentlichung eingereicht oder bereits veröffent licht wurden. Datenschutzerklärung: ds-vfv.vfmz.de Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mitglied der Informations-Gemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW), Berlin. 40 VERFAHRENSTECHNIK 7-8/2019

BETRIEBSTECHNIK Prozesskontrolle in der Wäge- und Inspektionstechnologie Mit einer leistungsstarken Software will ein Anbieter von Wägeund Inspektionstechnologien ein umfassendes Komplettpaket mit gesteigertem Bedienkomfort anbieten. Die Software zur statistischen Prozesskontrolle und Fertigverpackungskontrolle beinhaltet jetzt unter anderem erweiterte Funktionen für dynamische Kontrollwaagen und Metalldetektoren. Im Bereich der dynamischen, HACCP-konformen Prozesskontrolle und klassischen Füllmengenkontrolle ist die Software für viele Hersteller aus der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie bereits eine feste Größe im Produktionsnetzwerk. Die modulare Software erfasst Daten von vielfältigen Geräten und Systemen entlang der Produktionslinie und unterstützt effizient die Optimierung von Produktionsprozessen und Produktqualität. Das erfreuliche Ergebnis für die Hersteller: Weniger Produktionsausschuss, weniger Risiken, kürzere Ausfälle sowie deutliche Einsparungen bei den Positionen Arbeitszeit und Betriebskosten. Die neue Version 4.0 des globalen Anbieters industrieller Wäge- und Inspektionssysteme vervollständigt den Umfang insbesondere durch wichtige Funktionen im Bereich dynamische Kontrollverwiegung und Metalldetektion. www.minebea-intec.com Effiziente Sortier- und Abfüllanlage Die renommierte deutsche Brauerei Rothaus hat neue Sortierund Abfüllanlagen in Betrieb genommen. Rothaus wollte eine in die Jahre gekommene Abfüllanlage ersetzen, die mittelfristig die hohen Hygiene- und Qualitätsstandards der Brauerei nicht mehr garantieren konnte. Außerdem konnte sie das umfangreiche Mehrweg-Leergut anderer Hersteller nicht mit den eigenen hochproduktiven Steuerroutinen verarbeiten, ohne das hohe Effizienzziel der neuen Abfüllanlage zu gefährden. Das Gebo Cermex Team lieferte die Integrationsleistungen für die Einrichtung einer neuen Sortierund einer neuen Abfüllanlage. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden gelang es dem Unternehmen, 30 verschiedene Maschinen von einem Dutzend unterschiedlicher Anbieter vollständig zu integrieren und eine neue Produktionslinie zu schaffen, die eindrucksvolle 3 200 Kisten pro Stunde sortieren und bis zu 50 000 Flaschen pro Stunde füllen kann. Außerdem lieferte Gebo Cermex die Kronkorkenzuführungen, die Fördertechnikkomponenten und das Palettenmanagement innerhalb der Brauerei. www.gebocermex.com Schäden bei Auffangwannen verhindern Eine Auffangwanne gehört in vielen Unternehmen zur grundlegenden Sicherheitsausstattung bei der Handhabung von Gefahrstoffen – die Anwender sind verpflichtet, diese in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Dies ergibt sich einerseits aus der Arbeitsstättenverordnung und andererseits aus der Betriebssicherheitsverordnung. Für Letztere hat der Gesetzgeber am 30.04.2019 zahlreiche Änderungen veranlasst, die am 08.05.2019 in Kraft getreten sind. Ein Anbieter von Auffangwannen nimmt diese Änderungen zum Anlass, die sachgerechte Handhabung von Auffangwannen in Erinnerung zu rufen. Dies ist insofern von Bedeutung, da eine wesentliche Anforderung der Verordnung darin besteht, Schutz- und Sicherheitseinrichtungen einer regelmäßigen Kontrolle ihrer Funktionsfähigkeit zu unterziehen und festgestellte Mängel umgehend zu beseitigen. Damit eine Auffangwanne ihre Funktion ordnungsgemäß erfüllen kann, müssen Konstruktion und Bauart dem gewünschten Einsatzzweck entsprechen. Auch bei der Aufstellung und Wartung gibt es einiges zu beachten, um Folgeschäden zu vermeiden. Dabei kommt es maßgeblich darauf an, aus welchem Material eine Auffangwanne gefertigt ist. In vielen Fällen treten Beschädigungen als Folge unsachgemäßer Handhabung auf. Dabei können bereits bei Aufstellung der Auffangwanne einige Maßnahmen ergriffen werden, damit das Produkt lange zuverlässig Dienste leistet. www.denios.de Energiemanagement mit System Das Energiemanagementsystem (EnMS) ISO 50001 findet bereits seit der Einführung in 2011 breite Akzeptanz in Unternehmen und hat das Bewusstsein für Ressourceneffizienz geschärft. Am 21. August 2018 wurde die Revision der Norm veröffentlicht. Für Unternehmen, die ihr Energiebewusstsein nach außen tragen wollen, empfiehlt sich eine ISO 50001 Zertifizierung. Die Energieeffizienz kann durch ein Energiemanagementsystem erhöht werden. Dies spart Energiekosten und schont die Ressourcen. Ein weiterer Vorteil ist die Steuerersparnis, denn der Gesetzgeber fördert gezielt das Engagement von Unternehmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Hier greift der Spitzenausgleich nach Energie- und Stromsteuergesetz, die besondere Ausgleichsregelung (BesAR) zur Begrenzung der EEG-Umlage sowie gezielte Fördermöglichkeiten. Die Norm übernimmt die sogenannte „High Level Structure“ (HLS), die nach einem Beschluss der ISO für alle neuen Managementsystem-Normen gilt. Diese ist bereits in der ISO 9001:2015 und der ISO 14001:2015 umgesetzt. Neu sind zudem die höheren Anforderungen an das oberste Management. Es gilt eine dreijährige Übergangsfrist für die Einführung und Anwendung der ISO 50001:2018. In dieser Zeit sind die alte und die neue Norm parallel gültig. Die Übergangsfrist endet am 20. August 2021, dann verlieren alle ISO 50001:2011 Zertifikate ihre Gültigkeit. Bis dahin muss die Umstellung auf die revidierte Norm erfolgt sein. www.tuev-sued.de VERFAHRENSTECHNIK 7-8/2019 41

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