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Verfahrenstechnik 7-8/2017

Verfahrenstechnik 7-8/2017

KOMPONENTEN UND SYSTEME

KOMPONENTEN UND SYSTEME Höchste Reinheitsanforderungen Mit dem FRDA-Tandemtrockner nimmt Boge erstmals einen kombinierten Kälte- und Adsorptionstrockner ins Produktportfolio auf. Die neue Technologie ergänzt das bisherige Angebot an Adsorptionstrocknern. FRDA ist die optimale Lösung, wenn konstante, aber auch variable Drucktaupunkte zwischen – 70 und + 3 °C benötigt werden. Die Kombination der zwei bewährten Trocknungsverfahren ermöglicht eine hohe Energieeffizienz und Flexibilität. Über die Steuerung des Tandemtrockners kann einfach zwischen den Drucktaupunkten eines Kältetrockners und denen eines Adsorptionstrockners gewechselt werden, ohne dass Hardwareanpassungen nötig sind. Im Ergebnis wird unabhängig von jahreszeitlichen Temperaturschwankungen eine Restfeuchte von bis zu 0,003 g/m 3 erzielt. Zudem zeichnet sich FRDA durch sein kompaktes Maschinendesign aus. Dadurch ist die Technologie für die Containerinstallation geeignet und wenn wenig Platz vorhanden ist. Im Vergleich zu konventionellen Adsorptionstrocknern ist der Wartungsaufwand gering. Unterm Strich profitieren Anwender mit FRDA von niedrigen Gesamtbetriebskosten. www.boge.de Das Ganze sehen. j e t z t A n m e l D e n ! Robuste, zertifizierte Gleitringdichtung Die neuen Gleitringdichtungen des Typs Cartseal B24 von Latty sind nach FDA, EG1935/2004, ACS und Atex zertifiziert. Die Dichtungen sind leistungsstark, bedienerfreundlich und sicher. Zu den Besonderheiten gehören das Mitnehmersystem, die einheitliche Baulänge und die selbstdrehenden Befestigungsklemmen. Die Gleitflächen werden aus verschiedenen Werkstoffen gefertigt, unter anderem aus Siliziumkarbid, Silizium oder kunstharz-imprägniertem Kohlenstoff. Für Wellendurchmesser von bis zu 70 mm werden die Dichtungsflansche gegossen, für größere Wellendurchmesser werden sie spanend bearbeitet. Durch das effiziente Mitnehmersystem der Gleitringdichtung wird auch dann eine hohe Mitnahme-Kraft-Übertragung garantiert, wenn viskose Flüssigkeiten im Umlauf sind. Die Dichtung kann sowohl in Zentrifugal- als auch in volumetrischen Pumpen und sowohl Horizontal- wie auch in Vertikalrührwerken zum Einsatz kommen und eignet sich für alle Arten von flüssigen Medien, selbst für korrosive, abrasive und viskose Flüssigkeiten. www.latty.com Rühren und Mischen unter Wasser Mit der Advanced Line Druckluftmotorenserie stehen hochwertige Edelstahlantriebe zur Verfügung. Durch die robuste Ausführung der Außenteile in rostfreiem Edelstahl und die Abdichtung durch zwei Radialwellendichtringe sind die Lamellenmotoren mit einer Leistung von 120 bis 1,2 kW für den Unterwassergebrauch prädestiniert. Bei solchen Einsätzen kommt es auch darauf an, wie der Motor angewandt wird und in welcher Wassertiefe er arbeiten soll. Läuft der Druckluftmotor unter Wasser an, kann man ihn nur bis zu einer Tiefe von 5 m problemlos einsetzen. Wird er immer an der Oberfläche gestartet, so kann er sogar bis zu einer Tiefe von 20 m tauchen. www.deprag.com Quelle: BORSIG ZM Compression GmbH 21. Workshop Kolbenverdichter 2017 Vorträge · Fachausstellung · Versuchsvorführungen 18. und 19. Oktober 2017 KCE-Akademie in Rheine Seminar Schwingungen und Pulsationen in Kolbenkompressorsystemen am 17. Oktober 2017 · Leitung: Dr.-Ing. Jan Steinhausen KÖTTER Consulting Engineers · workshop@koetter-consulting.com Anmeldung: www.koetter-consulting.com Dichtungstypen richtig einsetzen X-Ringe von Chimaka sind laut dem Hersteller eine interessante Alternative zu O-Ringen, auch wenn sie ihnen in den zentralen Merkmalen gleichen. Sie sind leicht und teilweise automatisiert montierbar und benötigen kleine Einbauräume, was konstruktive Freiheitsgrade erhöht. Sie lassen sich als innen- oder außenwirkende Dichtungen und gegen wechselnde Druckrichtungen einsetzen. Seine Dichtwirkung erhält der X-Ring durch Verpressung seines Querschnittes, allerdings ist dieser flexibler als der des O-Rings. Daraus resultieren auch zentrale Vorteile der X-Ringe: Es werden geringere Verformungskräfte benötigt, um eine vergleichbare Dichtwirkung zu erzielen. Dadurch reduziert sich, z. B. beim Einsatz in dynamischen Dichtsystemen, die Reibung und somit der Verschleiß. Die vier Dichtlippen der X-Ringe ergeben eine höhere Dichtungsleistung und bilden gleichzeitig eine Schmiernut, die verschließhemmend wirkt. Ein wesentlicher Vorteil des X-Rings ist seine Eigenstabilität. www.cimaka.com 40 VERFAHRENSTECHNIK 7-8/2017 Kötter.indd 1 13.07.2017 13:39:52

KOMPONENTEN UND SYSTEME Service-Angebot für vorausschauende Wartung Mit Sigma Smart Air bietet Kaeser Kompressoren eine Dienstleistung an, die sowohl vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance) wie auch die höchstmögliche Energieeffizienz und die Verfügbarkeit der Druckluftversorgung in nie gekanntem Maße gewährleisten soll. Voraussetzung dafür ist, dass die Druckluftstation „intelligent“ ist, das heißt, dass sie über das Ethernet-basierte Sigma Network vernetzt ist und von der maschinenübergreifenden Steuerung Sigma Air Manager 4.0 gesteuert wird. Erst so sind Betriebs-, Service- und Energiedaten der Druckluftanlage in Echtzeit verfügbar. Dieses Echtzeit- Datenmanagement wird mit Expertenwissen und vorausschauendem Service kombiniert. So wird es möglich, maximale Druckluftversorgung zu gleichzeitig niedrigen Life-Cycle-Kosten zu bieten. Single-Use-Membranventile Die Produktreihe der Single-Use-Membranventile umfasst neben einer pneumatisch betätigten Lösung ab sofort auch eine manuell betätigte Variante. Bei dem Ventil werden Ventilkörper und Antrieb durch einen definierten Vorgang miteinander verbunden. Nach dem Anwendungsprozess wird lediglich der Ventilkörper abgetrennt, der Antrieb selbst verbleibt für die Mehrfachnutzung in der Anlage. Der aus Polypropylen im Reinraum hergestellte Ventilkörper ist bis 50 kGy gamma-sterilisierbar und trennt durch eine verschweißte TPE-Membran das Betriebsmedium hermetisch von der Umgebung und vom Antrieb ab. Das Medium bleibt auch nach der Demontage des Ventilkörpers geschützt. www.gemu-group.com www.kaeser.com Universelles Anschlusselement Einfach in der Anwendung, wirtschaftlich und dauerhaft dicht: Mit FA-UNI 150 hat Flexseal ein universelles Anschlusselement auf den Markt gebracht, das Rohre aller Art mit der Nennweite DN150 einfach seitlich an vollwandige Hauptrohre mit einer Wandstärke ab 27,5 mm anschließt. Steinzeugrohre der Nennweite DN150 verbinden Monteure direkt über die neue Komponente mit Steinzeugund Betonhauptleitungen. Andere Rohrarten wie GFK-, Eternit- oder GGG-Rohre benötigen für den dichten Anschluss lediglich den patentierten Flexring FR 150. FA-UNI 150 kommt bei der Neuverlegung zum Einsatz, kann aber auch nachträglich im 90°-Winkel zur Rohrachse angebracht werden. Zur Montage des neuen Elementes muss das Hauptrohr nicht komplett freigelegt oder durchtrennt werden, sodass das Rohrbett unbeschädigt bleibt. www.flexseal.de

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