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Verfahrenstechnik 5/2018

Verfahrenstechnik 5/2018

AKTUELLES I INTERVIEW

AKTUELLES I INTERVIEW Unkomplizierte Zusammenarbeit Engineering streckt Fühler zur Sensorik aus Eine Kooperation zwischen Aucotec und Endress+Hauser ermöglicht jetzt eine Online- Verbindung vom Engineering zu den aktuellen Geräteinformationen des Messtechnik- Herstellers. Wir sprachen mit Andreas Schiefelbein, Prozessmanager bei Endress+Hauser, und Norbert Ott, Produktmanager bei Aucotec, über die Zusammenarbeit für Industrie-4.0-gerechte Vernetzung. Norbert Ott, Aucotec AG, Hannover Andreas Schiefelbein, Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG, Weil am Rhein Wir sind beide ständig auf der Suche nach intelligenten Lösungen, mit denen unsere Kunden ihre Prozesse optimieren und damit effizienter gestalten können. Hierbei stehen seit einigen Jahren vor allem Aufgaben im Rahmen der Umsetzung von Industrie 4.0, IIoT und Digitalisierung in unserem Fokus. Darüber hinaus verbinden uns natürlich auch ganz besonders unsere gemeinsamen Kunden, wie zum Beispiel die Südzucker AG. Was verbindet Sie miteinander? Wir sind mit unserer Messtechnik die Lieferanten von Informationen für die optimale Prozessteuerung. Wir arbeiten gerne mit Partnern zusammen, die vom Messwert über Geräteinformationen bis zu den Zustandsdaten unser Know-how umfassend einbinden können. Mit Andreas Schiefelbein haben wir bei Endress+Hauser einen zuverlässigen Ansprechpartner mit viel Erfahrung, der die Anforderungen seiner Kunden genau kennt. Wir können mit ihm sehr zielorientiert an der Umsetzung gemeinsamer praxisorientierter Lösungen arbeiten. Außerdem ist sein Büro in Hannover, wo auch unsere Zentrale liegt. Diese räumliche Nähe hat zusätzlich die Zusammenarbeit erleichtert und nochmal enger gemacht. Was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit? Mit dem Team um Norbert Ott haben wir Partner, die sich – wie wir auch – sehr aktiv auf die Lösung fokussieren und Mehrwerte für ihre Kunden schaffen wollen. Das war alles sehr unkompliziert. Im Rahmen eines Projekt- Kick-offs haben wir uns in unserem Hause einmal getroffen. Dabei hat jeder Partner eine Einführung in sein System gegeben und im Anschluss daran folgten nur noch einige wenige Telefonate zur Detailabstimmung und für den abschließenden Test. Aufgrund der hohen Flexibilität und einfachen Konfigurierbarkeit von Engineering Base und dem W@M-Portal war der Aufwand zur Umsetzung dann minimal und hat keinerlei Programmierung erfordert. Wie aufwändig war die Abstimmung zwischen Ihnen? Wir haben uns zur Abstimmung einmal bei Aucotec in Hannover getroffen und uns gegenseitig die Systeme vorgestellt. Daraus ergaben sich die jeweiligen Zuarbeiten für den anderen und einige wenige Telefonate im Rahmen des Tests der Kopplung. Der Aufwand war minimal. Nachdem die Lösung bei unserem Kunden konzernweit eingesetzt wird, wollen wir auch weitere gemeinsame Kunden ansprechen und unsere Lösung dort vorstellen. Gibt es Pläne für weitere gemeinsame Projekte? Wir planen, nach dem erfolgreichen Test beim Kunden, innerhalb des Konzernes das System auszurollen. Danach werden wir gezielt andere Kunden ansprechen, die eine ähnliche Systemkonstellation haben. 8 VERFAHRENSTECHNIK 5/2018

AKTUELLES Fachtagung Prozesssicherheit bei Rembe Druckentlastung geht alle an, deshalb kommen bei den Rembe- Fachtagungen verschiedenste Branchen zusammen, um sich über die neuesten Trends und Entwicklungen zu informieren. Dieses Jahr wurde u. a. die neue VDI 2879 diskutiert, die klassische Druckabsicherung im Anlagenbau sowie der Umgang mit Sicherheitsarmaturen in der Großchemie. Weiteres Thema der Tagung war das Rembe Authorized Partner Programme (Rapp) – ein Netzwerk aus Profis für die Installation und Wartung von Druckentlastungseinrichtungen. Innerhalb des Rapp werden Servicegesellschaften und Armaturenwerkstätten aus der Prozesssicherheit, die ohnehin verschiedenste Arbeiten innerhalb der Anlagen für Betreiber übernehmen, speziell auf das Handling von Berstscheiben geschult, von Rembe zertifiziert und dauerhaft fortgebildet. Die nächste Fachtagung findet 2019 statt – Interessierte können sich unverbindlich vormerken lassen und erhalten das Programm direkt nach Erstellung. www.rembe.de 80 Jahre Lödige Im April feierte die Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH ihr 80. Firmenjubiläum. Der Anbieter von Mischern, Coatern, Granulatoren, Trocknern und Reaktor-Systemen hat mit der Erfindung des Pflugschar-Mischers die Misch- und Aufbereitungstechnik vorangebracht: Der 1949 patentierte Mischer nach dem Schleuder- und Wirbelverfahren gewährleistet beste Mischqualitäten. In den vergangenen Jahren hat der Verfahrenstechnik-Experte mit weltweit rund 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von ca. 55 Mio. EUR global kräftig expandiert: Neben Töchtern in Spanien und USA pflegt Lödige auch Joint-Ventures in Indien und China sowie Lizenz-Partnerschaften in Japan und Südamerika. „Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden sichert die Entwicklung und Durchführung eines optimalen Projektkonzepts“, nennt Geschäftsführer Dr. Dirk Sunderer (Bild) das Erfolgsgeheimnis. „Und als System- und Anlagenlieferant haben wir die Kontrolle über alle relevanten Projektschritte in den Bereichen Verfahrensentwicklung, Engineering, Fertigung und Service.“ www.loedige.de HÖCHSTE PRÄZISION BIS INS KLEINSTE DETAIL FLACHMATRIZENPRESSEN Wirtschaftliches Verfahren zum Kompaktieren und Pelletieren WALZENMÜHLEN Zerkleinerung von weichen, spröden bis zähharten Produkten ACHEMA Frankfurt am Main 11. – 15. Juni 2018 Halle 6.0, Stand D 18 KONTINUIERLICHE WIRBELSCHICHTVERFAHREN • Trocknen • Agglomerieren• Coaten • Granulieren EXTRAKTIONSPROZESSE: FEST - FLÜSSIG - GAS • Tee, Kaffee, Aroma: Vanille, Orange • Pharmaprodukte KAHL GRUPPE Dieselstrasse 5 –9 · 21465 Reinbek · Hamburg, Germany +49 (0) 40 72 77 10 · info@akahl.de · akahl.de

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