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Verfahrenstechnik 4/2018

Verfahrenstechnik 4/2018

TOP-THEMA I HANNOVER

TOP-THEMA I HANNOVER MESSE Sicherheit für alle Fälle Dynamische Druckschwankungen erkennen – Schäden vorbeugen Druckstöße in flüssigkeits- oder gasgefüllten Rohren sind unvermeidbar. Vermeidbar ist allerdings, dass sie Schäden anrichten. Mithilfe eines Manometers können Druckspitzen frühzeitig erkannt und notwendige Vorkehrungen getroffen werden. Seitdem flüssigkeitsgefüllte Rohrleitungen bestehen, gibt es Druckstöße, die Auswirkungen sind fatal: Rohrleitungen können platzen, Halterungen und weitere Anlagenteile beschädigt werden, auch Armaturen, Pumpen und Fundamente leiden darunter. Die Folgen sind teure Reparaturen, Maschinenstillstände und damit Produktionsausfälle. Um Schäden an Rohrleitungen zu sehen, werden sie mit Druckdämpfern und Sensoren ausgestattet. Aber leider reicht das nicht aus, denn diese Kombination kann keine extremen Druckspitzen erkennen und erfassen. Deshalb ist es sinnvoll, ein spezielles Manometer zur Überprüfung des Systems zu integrieren. Das Manometer Leo 5 bspw. misst den Druckverlauf bis zu 5 000 Mal pro Sekunde und erkennt so sämtliche Druckextreme mit hoher zeitlicher Auflösung. Da die Auswertung den Druckverlauf auf Tage, Stunden, Minuten und Sekunden genau anzeigt, kann auf diese Weise bequem Ursachenforschung betrieben werden. Das Messgerät kombiniert präzise Sensorik mit schneller, hochauflösender Signalverarbeitung, Spitzenwerterfassung und einem Speicher mit Zeitstempel. All das befindet sich in einem robusten Edelstahlgehäuse mit Sicherheitsglas. Das große LCD-Display ist durch die 16 mm Ziffernhöhe und Hintergrundbeleuchtung, unabhängig der Lichtverhältnisse, sehr gut ablesbar. Die kapazitiven Touch-Tasten ermöglichen die Navigation der Einstellungen und Messwerte. Flexible Messtechnik Das Manometer besitzt einen hohen Schutzgrad bis zu IP66, wobei zu bemerken ist, dass in Industrieanlagen typischerweise nur IP54 verbaut wird. Über die Schnittstelle lassen sich aktuelle Messwerte sowie aufgezeichnete Messdaten (Druck, Druckspitzen, Temperatur, Messzeit) aus dem Speicher auslesen. Mittels USB wird der inte grierte Akkumulator aufgeladen, wodurch das Manometer autonom betrieben werden kann. Die Akkuladung hält bei konstantem Betrieb einer Normalmessung ca. einen Monat, bei einer Peak- Messung ca. zwei Wochen. Wichtig in Zeiten von Industrie 4.0 und IoT ist auch der Remote-Zugriff. Für diese Anwendungen gibt es ein erweitertes Messgerät mit integriertem Funkmodul, das einen sicheren, bidirektionalen Service bietet. Dank des modularen Aufbaus der Elektronik und der seriellen Schnittstelle ist das System leicht an Kundenwünsche bzw. an deren Messaufgaben anpassbar. Zusätzlich bietet das Gerät die Möglichkeit der zustandsbasierten Instandhaltung. Aus dem Druckverlauf oder den erfassten Druckspitzen ist zu sehen, ob die jeweilige Maschine in absehbarer Zeit beschädigt werden könnte. Unabhängig von der jeweiligen Anwendung rentieren sich somit die Kosten des Einsatzes sehr schnell. Halle 11, Stand A72 www.keller-druck.com 36 VERFAHRENSTECHNIK 4/2018

CAE-Lösung bietet schnellere Projektierung Die Bedienoberfläche der Eplan Plattform 2.8 bietet Komfort durch umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten und individuelle Sichten auf die Projektdaten. Nun können ganze Fenster von bspw. Navigatoren oder Datendialogen am Rand des Hauptfensters als Flyouts versteckt werden. Damit ist Platz für Editoren verfügbar, was die Arbeit im Projekt wesentlich übersichtlicher gestalten soll. Wie eine Registerkarte lassen sich die Flyouts über der geöffneten Projektseite kurz auf- und wieder zuklappen. Bei den Einzelsystemen der Eplan Plattform bietet Eplan Electric P8 mit Erweiterungen für Bus-Daten neues. Diese lassen sich jetzt im Eigenschaften-Dialog für alle Darstellungsarten nutzen – egal ob die Projektierung ein- oder allpolig ausgeführt wird. Das Projekt lässt sich so um wichtige Informationen anreichern. Halle 6, Stand H30 www.eplan.de Individuelle Antriebslösungen Neben der intelligenten Vernetzung sind in der Antriebstechnik oft auch kostengünstige Sonderlösungen gefragt, die sich z. B. über eine reduzierte Anzahl von Varianten erreichen lassen. Nord bietet hierfür mit seinen Logidrive-Systemen effiziente und wartungsfreundliche Plug-&-Play- Technik. Sie bestehen aus standardisierten IE4-Getriebemotorvarianten mit Nennleistungen von bis zu 5,5 kW, einem zweistufigen Kegelstirnradgetriebe sowie einem Frequenzumrichter und sorgen für eine Optimierung von Prozessen und Kosten. Ein weiterer wichtiger Baustein in der modernen Produktion ist die funktionale Sicherheit von Maschinen und Anlagen. Mit dem Profisafe-Schnittstellenmodul SK TU4-PNS bietet Nord ein Plus an Sicherheit. Die Optionsbaugruppe erfüllt hohe Sicherheitsanforderungen, erlaubt die flexible Integration verschiedenster Sicherheitskomponenten und gewährleistet die sichere Kommunikation in Profinet-Umgebungen. Halle 15, Stand H31 www.nord.com Performance 3 . Bereit füreineneue Prozessluft-effizienz? schüttgüterpneumatisch transportieren, von staubkorn-bis tennisballgröße,schnell, schonend und mit geringstmöglichem energieaufwand –eine Aufgabe für Könner,Performer undechte spezialisten. ÖlfreiverdichtendeDrehkolbengebläse,Drehkolbenverdichter und schraubenverdichter von Aerzen lösen ihr transportproblem.erwartensie mehr–Prozessluftjetztinneuer effizienz. www.aerzen.com

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