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Verfahrenstechnik 3/2019

Verfahrenstechnik 3/2019

HANNOVER MESSE I SPECIAL

HANNOVER MESSE I SPECIAL Kühlen von Luft und Stickstoff Nachkühler von Aerzen zeichnen sich laut Hersteller durch minimale Druckverluste, reduzierten Energieaufwand und hohe Kühlereintrittstemperaturen aus. Luft-Luft- Nachkühler können optional mit Sonderlackierung oder -beschichtung, Sondermotoren für den Lüfter sowie Zyklonenabscheidern und Kondensatableitern ausgestattet werden. Der Einbau ist einfach, es wird weder Infrastruktur noch konditioniertes Kühlwasser benötigt. Eine Besonderheit ist die Drehzahlregelung des Lüfters nach Vorgabe des Kunden. Dadurch können Prozessschwankungen minimiert und das Endprodukt auf dem höchsten Qualitätsstandard gehalten werden. Für Temperaturbereiche ab 250 °C bietet sich ein integrierter Edelstahlvorkühler an. Wasser-Luft-Nachkühler trotzen auch hohen Umgebungstemperaturen und überzeugen durch Beständigkeit. Auch eine Wärmerückgewinnung ist möglich. Bei Wasser-Luft-Nachkühlern durchströmt das komprimierte Medium die Kühlerrohre, Kühlwasser umspült die Rohre im Gegenstrom. Fest installiert oder als demontierbare Rohrbündel mit gerippten oder glatten Wänden sind die Wasser-Luft-Nachkühler in Edelstahl oder Kupfer-Nickel-Ausführung erhältlich. Ebenfalls optional mit Zyklonenabscheider, Kondensatableiter, Flansch- und Gegenflansch-Kit, Sonderlackierung und Korrosionsschutz. Alle Nachkühler eignen sich zum Kühlen von Luft und Stickstoff bis zu 280 °C. Halle 26, Stand E12 www.aerzen.com Verschleißfeste Sonderteile aus dem 3-D-Drucker Die Nachfrage an maßgefertigten Sonderlösungen steigt stetig an, so auch beim Motion Plastics Spezialisten Igus. Immer mehr Kunden greifen auf den schnellen 3-D-Druckservice für langlebige Verschleißteile aus Hochleistungskunststoffen zurück. Sei es zur kurzfristigen Ersatzteilbeschaffung, für den Prototypenbau oder zur Herstellung von schmiermittelfreien Kleinserien. Daher hat der Hersteller jetzt seine 3-D-Druckkapazitäten im Bereich des SLS- Verfahrens verdreifacht. Möchte der Anwender ein abriebfestes Sonderteil oder eine Kleinserie herstellen lassen, so hat Igus mit dem 3-D-Druckservice eine Lösung parat: Die CAD-Daten auf der Webseite hochladen, Material auswählen und Bestellung auslösen. So schnell gelangt der Anwender an seine verschleißfeste Sonderlösung. Gefertigt werden die Bauteile zum größten Teil mit dem SLS-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird das hoch abriebfeste Iglidur I3 auf die gesamte Arbeitsplattform aufgetragen und mit einem Laserstrahl gesintert. Nach jedem Arbeitsschritt wird die Platte abgesenkt und eine neue Schicht aufgetragen. Die SLS-Drucker können auch komplexe Bauformen sowie bewegliche Lösungen herstellen. Halle 16, Stand A18 www.igus.de Effiziente Schraubenkompressoren Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert Boge eine Jubiläumsedition seiner Schraubenkompressorenreihe S-4 mit der Maschinenkennung S 111-4. Darüber hinaus stellt das Unternehmen die nächste Generation der kompakten Schraubenkompressoren C-2 vor und verbindet damit Leistungsoptimierungen mit einem wartungsfreundlichen, ergonomischen Konzept. Dieser Kompressor ist sowohl für Behälter- als auch Bodenmontage geeignet und schallreduziert. Verschiedene Leistungsoptimierungen sorgen dabei für maximale Effizienz. Niedriger Energiebedarf durch hohen Wirkungsgrad – diese Eigenschaft kennzeichnet auch den Turbokompressor LPT 150. Das ölfreie Verdichtungsprinzip basiert auf einer luftgelagerten Antriebswelle kombiniert mit einem Permanentmagnetmotor. Bei der Containerlösung Blueprotect für Silobetreiber verdrängt Stickstoff aus der Umgebungsluft im Silo den Sauerstoff und entzieht so Schädlingen und Schimmelpilzen die Lebensgrundlage. Das gelagerte Getreide wird umweltschonend und ohne chemische Wirkstoffe geschützt. Halle 26, Stand B56 www.boge.de Korrosionsbeständige Schaltgeräte Viele Schaltgeräte-Baureihen des „Extreme“-Programms von Steute eignen sich für den Einsatz bei Feuchtigkeit, Nässe und auch in der Umgebung von Salzwasser. Entsprechende Korrosionsprüfungen wie z. B. der Salznebelsprühtest nach DIN EN ISO 9227 bieten eine gute Qualitätskontrolle und Voraussetzung für die Vergleichbarkeit der entsprechenden Eigenschaften. Wie aber bewähren sich diese Schaltgeräte in der Praxis? Um Antworten auf diese Frage zu finden, hat Steute das Fraunhofer Ifam (Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung) in Bremen mit einer einjährigen Freibewitterung am Standort Helgoland beauftragt. Die Versuchsanordnung: Jeweils mehrere Exemplare ausgewählter „Extreme“- Schalterbaureihen wurden in exponierter Lage an der Südmole ein Jahr lang im Spritzwasserbereich befestigt. Einige Geräte waren auch im Tidenhub, um mit diesen Wasserbewegungen der Nordsee die Grenzen der Geräte auszuloten. Diese Grenztests wurden inzwischen abgeschlossen. Der Abschlussbericht liegt noch nicht vor. Aber schon das Erscheinungsbild der Schaltgeräte nach einem Jahr im Salzwasser-Spritzbereich sowie erste Funktionstests zeigen: Die Geräte der verschiedenen Baureihen sind seewasserfest und nach zwölf Monaten uneingeschränkt funktionstüchtig. Selbst die Etiketten und die aufgebrachte Laserbeschriftung sind noch vorhanden und lesbar. Die vorbehandelten und pulverbeschichteten Gehäuse präsentieren sich in sehr gutem Zustand, und auch das „Innenleben“ wie Schalteinsätze, Schaltstößel und Pedalachsen sind korrosionsfrei. Halle 16, Stand A04 www.steute.com 28 VERFAHRENSTECHNIK 3/2019

MIT SICHERHEIT EDELSTAHL VERBINDUNGS- TECHNIK VON PH. PH-Katalog als App für Android oder iPad PH Industrie-Hydraulik GmbH & Co. KG Wuppermannshof 8, 58256 Ennepetal, Germany Tel. +49 (0) 2339 6021, Fax +49 (0) 2339 4501 info@ph-hydraulik.de, www.ph-hydraulik.de

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