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Verfahrenstechnik 10/2019

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Verfahrenstechnik 10/2019

KUNSTSTOFFTECHNIK I

KUNSTSTOFFTECHNIK I MESSE-SPECIAL Prozessüberwachung für Langfaser-Composites ComoNeo von Kistler, ein Prozessüberwachungssystem für die Kunststoffverarbeitung, beherrscht dank des Features ComoNeo- Composites auch die Prozessüberwachung von Zyklen bis zu acht Stunden, die bei komplexen und großflächigen Bauteilen vorkommen können. Zusätzlich ermöglicht das System auch die direkte Einbindung, Visualisierung und Analyse von externen Sensorsignalen. Halle 10, Stand G81 www.kistler.com Korrosionsbeständige Materialien Simona hat das Portfolio von Hohlkammerplatten der dritten Generation um eine Variante in weißer Farbe mit UV-Stabilisierung erweitert. Das Produkt bietet vor allem für Außenanwendungen eine deutlich reduzierte Aufheizrate im Vergleich zu grauen oder gar schwarz eingefärbten Platten. Damit eignet sich diese Platte vor allem für den Bau von Abluftwäschern oder auch Bauwerken wie Containern oder sonstigen Einhausungen, bei denen ein langlebiges und korrosionsbeständiges Material gefordert wird. HKP weiß UV ist physiologisch unbedenklich und kann für zehn Jahre und mehr der Witterung ausgesetzt werden. FEP zeichnet sich gegenüber anderen Auskleidungsmaterialien besonders durch die guten Antihafteigenschaften aus. Hier helfen die Auskleidungen im Anwendungsgebiet des schweren Korrosionsschutzes, die Zykluszeiten zu reduzieren, da die Entleerung der Komponenten effizienter erfolgen kann. Das Unternehmen bietet FEP-Varianten mit einer Glas- oder Aramidkaschierung an und hat damit das Lieferprogramm für Auskleidungen im schweren Korrosionsschutz komplettiert. Halle 8a, Stand F32 www.simona.de Optimieren von Kunststoffen Der Millad NX 8000 Clarifier von Milliken für PP-Kunststoffe verwandelt Polypropylen nicht nur in eine gewichtsparende und kristallklare Alternative zu Glas, sondern erhöht auch die Nachhaltigkeit des Kunststoffs. Denn er ermöglicht es, das Material bei niedrigeren Temperaturen zu verarbeiten, was kürzere Zykluszeiten erschließt und dem Spritzgießer Energiesparen hilft. Der Clarifier ist in mehreren Typen für unterschiedliche Verfahren lieferbar. Mehrere Additive, einschließlich Hyperform HPN Nukleierungsmittel für PP und Polyethylen, dienen zur Leistungssteigerung der damit modifizierten Polymere. Hyperform HPN ist leicht zu dosieren und eignet sich auch als zuverlässiges Additiv zur Leistungssteigerung von recyceltem Polypropylen (rPP). Es ermöglicht die Fertigung festerer, leichterer Teile mit signifikant höherer Steifigkeit im Vergleich zu konventionell nukleiertem PP. Halle 6, Stand A27 www.milliken.com Hochleistungsadditiv für thermoplastische Elastomere Das neue Additiv verringert die Härte von thermoplastischen Polyurethanen, macht sie elastischer und verbessert ihre Eigenschaften. Es lässt sich laut Hersteller leicht einmischen und verursacht weniger Nebenwirkungen als herkömmliche Silikonprodukte. Eine Zugabe von mehr als 10 % wirkt sich auf die Härte und die mechanischen Eigenschaften des thermoplastischen Polyurethanelastomers aus. Wird die Einsatzmenge des Additivs um 10 % erhöht, sinkt die Härte um etwa 5 Punkte auf der Shore- A-Skala. Mit zunehmender Weichheit verliert der Kunststoff an mechanischer Festigkeit. Halle 6, Stand A10 www.wacker.com EFFIZIENT GEMACHT RESSOURCEN SCHONEN, KOSTEN SENKEN, UMWELT SCHÜTZEN Ihr unternehmerischer Erfolg ist unser Ziel. Als Landesagentur vernetzen wir Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Wir initiieren zukunftsweisende Projekte, horchen weltweit in die Märkte, ebnen neuen grünen www.umwelttechnik-bw.de Technologien den Weg und leisten Wissenstransfer. Ressourcen zu schonen, Material im Kreislauf zu führen, Energie effizient zu nutzen sind unsere Themen. Wir unterstützen Sie dabei, ressourceneffiziente Wege zu gehen. Umwelttechnik UTBW_Anzeige_Verfahrenstechnik_185x90_20190131.indd BW.indd 1 1 14.03.2019 28.01.19 11:53:27 11:51 20 VERFAHRENSTECHNIK 10/2019

Transparenz in der Kreislaufwirtschaft Das Gelingen der Kreislaufwirtschaft steht und fällt mit der Transparenz darüber, was genau in ein Produkt eingeflossen ist und wohin dieses Produkt weitergegeben wird. Bereits heute gibt es Ansätze, Materialien zu kennzeichnen, um sie identifizierbar zu machen. Ist Rezyklat sortenrein oder sehr gut sortiert und aufbereitet, unterscheidet es sich von Neuware nur wenig. Wie wichtig Transparenz hinsichtlich der Herkunft und Zusammensetzung von Materialien sein kann, sei kurz an einem Beispiel erläutert: Muss etwa ein Material aus einer Mischfraktion getrocknet werden, kann es zu unkontrollierten Ausdünstungen kommen, die schlimmstenfalls das Trockenmittel zerstören können. Ist die Materialzusammensetzung zuvor bekannt, ist eine geeignete Trocknerauslegung möglich. Unverzichtbar sind daher eine entsprechende Dokumentation und Qualitätssicherung seitens der Recycling-Wirtschaft und des Verarbeiters. Halle 9, Stand C64 www.motan.com Kunststoffbranche vernetzen Organisch gewachsene Produktionseinrichtungen digital vereinheitlichen und so effizient zukunftssicher machen: KraussMaffei schafft mit dem neuen Retrofitprogramm verfahrens-, generations- und in Zukunft sogar herstellerübergreifend die technische Voraussetzung für Konnektivität. Diese und das IIoT bilden die Basis für die Nutzung von cloudbasierten Produkten und Dienstleistungen. Schon heute verfügt KraussMaffei über Tools wie den DataXplorer, der pro Sekunde bis zu 500 Signale als kontinuierliche Kurvenverläufe speichert und so den Prozess in seiner ganzen Tiefe durchleuchtet. Ein digitales Angebot der ganz anderen Art befindet sich ebenfalls in den Startlöchern: Polymore ist ein neuer B2B-Online-Marktplatz für den Einkauf und Verkauf von Compounds, Masterbatches, Rezyklaten und Post-Industriellen Wertstoffen in Europa. Da das Thema Nachhaltigkeit gesellschaftlich präsenter ist als je zuvor, rückt auch der Einsatz von recycelten Materialien in den Fokus. Polymore verbindet Compondeure und Kunststoffverarbeiter zum einfachen und sicheren Handel von Produkten. Gemeinsam sorgen sie somit für eine nachhaltige Wertschöpfung mit einem Mehrwert auf beiden Seiten. Halle 15, Stand C24–C27 www.kraussmaffei.com Granulate und Stäube absaugen Ruwac zeigt auf der Messe einen Querschnitt aus dem aktuellen Programm der Sauger für allgemeine Einsätze und für explosionsgefährdete Bereiche. Im Fokus steht dabei die DA-5-Baureihe mit Direktantrieb, die speziell für das Aufsaugen von großen Sauggutmengen entwickelt wurde. Typische Anwendungen für solche Sauger in der Kunststoffindustrie sind z. B. das Umfeld von Produktionsanlagen, die Kunststoffe in Granulatform erzeugen, sowie die Lager- und Abfüllanlagen für solche Granulate. Weil viele Inhaltsstoffe von Kunststoffen, Compounds und Masterbatches aus organischen, pulverförmigen Materialien gewonnen werden, kommen in der Kunststoffindustrie häufig Staub-Ex-Sauger zum Einsatz. Wiederum andere Saug- und Absauganlagen sind bei der Herstellung und Verarbeitung von CFK/GFK-Komponenten gefragt. Hier steht die Absaugung von gesundheitsgefährdenden Stäuben und Fasern im Vordergrund. Dasselbe gilt für die additive Fertigung. Hier spielt die Absaugung auch aus Gründen des Arbeitsschutzes eine wichtige Rolle, für diesen Bereich werden ebenfalls Industriesauger und Absauganlagen angeboten. Halle 11, Stand G03 www.ruwac.de

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