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Verfahrenstechnik 1/2021

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Verfahrenstechnik 1/2021

BETRIEBSTECHNIK Präzise

BETRIEBSTECHNIK Präzise Temperaturmessung mit Wärmebildkameras Die neuen Kamerasysteme A400 und A700 von Flir können präzise und genaue Wärmebilddaten für das Überprüfen von Elektronikbauteilen, die Produktentwicklung, Fehleranalyse und zahlreiche Anforderungen im Bereich der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung stellen. Die Sets sind als Standard- oder Professional- Version erhältlich. Das 24°-Objektiv, das zum Lieferumfang der A400/A700 Standard-Sets gehört, bietet ein universelles Sichtfeld (FOV), das die meisten Forschungs- und Entwicklungsanwendungen erfordern. Das Professional-Set erweitert diese Fähigkeit um ein zusätzliches zweifaches Makroobjektiv. Damit können Forschungsexperten die größtmögliche Anzahl von Wärmebild- Pixeln über das Prüfobjekt legen und noch präzisere Temperaturmessungen von kleinen Objekten gewährleisten. Dank einer integrierten Wlan-Funktion bieten diese Sets außerdem die Möglichkeit, Wärmebilder mit Temperaturdaten zu streamen sowie eine Konfiguration, um sie mit Flir Research Studio Software zu verbinden und per Fernzugriff darüber anzusteuern. www.flir.com Vereinfachtes Korrosionsschutzverfahren Mit dem Betenio-Verfahren steht der Industrie ein weiteres Verfahren für die Korrosionsschutzbehandlung zur Verfügung. Es basiert auf den Wirkprinzipien des Phosphatierens bzw. Entzunderns: Zunder und Oxidhaut des Bauteils werden vollständig entfernt. Im Unterschied zu den bisherigen Verfahren kommen die Anlagen aber mit einem einzigen Bad aus: Entfetten, Beizen und Phosphatieren erfolgen in einem Arbeitsschritt. Dabei wird die korrosionsanfällige Oberfläche in eine schützende Eisenphosphatschicht umgewandelt. Das erlaubt den Aufbau von sehr kompakten Anlagen, und die Investitionen reduzieren sich laut Hersteller auf 25 bis 30 % im Vergleich zu konventionellen Säureanlagen. Außerdem würden Energie und Kosten für die Spülwasseraufbereitung gespart. Auch im Vergleich zum Strahlen seien sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten niedriger. Gründe dafür seien der geringe Personalaufwand und der minimale Bedarf an Verbrauchsmaterialien: Die Badflüssigkeit muss im Normalfall nur ein- bis zweimal pro Jahr gewechselt werden. Der Anwender profitiert darüber hinaus von kurzen Behandlungszeiten (1–60 min). Das gewährleistet eine hohe Anlagenproduktivität und eine gute Integration in bestehende Produktionsbzw. Behandlungsprozesse. www.betenio.de Anzeige Exakte Volumendurchfluss-Messung auch bei schwierigsten Bedingungen mit V-Konus Kontakt Schwing Verfahrenstechnik GmbH Oderstraße 7 47506 Neukirchen-Vluyn Tel. +49 2845 930-0 mail@schwing-pmt.de www.schwing-pmt.de Vielseitig einsetzbar Ob Gase, Dampf oder Flüssigkeiten: Für nahezu jede Messaufgabe und alle gängigen Prozessanschlüsse erweist sich der V-Konus nachweislich als optimale Lösung. Hohe Genauigkeit Selbst bei verschmutzten Medien, hohen Temperaturen und unterschiedlichen Drücken sind Messwerte von ±0,25% Genauigkeit (bei kalibrierten Geräten) garantiert. Große Messspannen Die Messspannen liegen bei 10:1 und größer - die Reproduzierbarkeit bei ±0,1%. Minimale Einlaufstrecken Hinzu kommen minimale Ein- bzw. Auslaufstrecken bei der Installation (0-3x Ø Einlauf, 0-1x Ø Auslauf). Große Nennweiten Mögliche Nennweiten liegen bei 50-3000 mm. Flexibler Einbau Der V- Konus ist in allen üblichen Materialien erhältlich und flexibel einzubauen. Selbstreinigend Aufgrund seiner besonderen Geometrie setzen sich im Inneren keinerlei Verschmutzungen fest. Somit ist der V-Konus sehr wartungsarm und verursacht äußerst geringe Betriebskosten. Problemlose Auswertung Mit dem aufgesetzten Differenzdrucktransmitter lassen sich Messergebnisse problemlos an jede Steuerung (SPS) oder andere Auswerteeinheit weiterleiten. 36 VERFAHRENSTECHNIK 01-02/2021 www.verfahrenstechnik.de

IBC mit Stahlhülle Extra ausgestattet mit einer Stahlhülle sorgt der Ecobulk SX-D für umfangreichen Feuerschutz und trotzt somit auch extremen Bedingungen. Im Falle eines Brandes verhindert die Auffangwanne aus Stahl das Auslaufen des oftmals brennbaren Füllguts und reduziert ein Ausbreiten des Feuers signifikant. Der IBC von Schütz trägt somit zur Risikominimierung durch doppelten Auslaufschutz bei. Als Erweiterung des klassischen Gitterkorbs verfügt der IBC über eine geschlossene, feuerfeste Außenhülle aus Stahl. Verschweißt mit der integrierten Auffangwanne bildet dieser Mantel einen eigenen dichten Behälter um die Innenblase des Containers. Diese Doppelwand- Konstruktion erweist sich als effektiver zusätzlicher Auslaufschutz, auch in Extremsituationen wie beispielsweise im Falle eines Brandes mit extrem hohen Temperaturen. Des Weiteren befinden sich alle drei Öffnungen des Containers zur Befüllung oder Entnahme am Oberboden – darunter eine Öffnung mit Nennweite DN150, ein G2- sowie ein S56-Spund. www.schuetz.net Keramik schützt vor Verschleiß Der Hochleistungswerkstoff Alotec wird für keramische Auskleidungen von Maschinen und Anlagen überall dort eingesetzt, wo hoch abrasive Stoffe genutzt werden. Das umfasst vielfältige industrielle Prozesse, die in Stahlwerken oder Gießereien, aber auch bei der Gewinnung, Verarbeitung und Aufbereitung von Werkstoffen vorkommen. Alotec von CeramTec-Etec basiert auf Aluminiumoxid (Al₂O₃). Keramik bietet im Vergleich zu Metall, das alternativ gegen Abrieb eingesetzt wird, gerade in anspruchsvollen Umgebungen einen besseren Schutz. Bei der Verarbeitung von Quarzsand beispielsweise haben verschiedene Komponenten wie Mühlen und Sichter mit einer Keramikauskleidung laut Hersteller eine viel längere Lebensdauer. Bei Verarbeitungsprozessen wie Mahlen und Zerkleinern, bei denen das Endprodukt von extremer Reinheit sein muss, ist die maximale Härte von Hochleistungskeramik der entscheidende Vorteil. Sie kann der Abrasivität von beispielsweise Sand und anderen Materialien standhalten. www.ceramtec.de Alarme per SMS übermitteln Asecos bringt zwei Module zur Alarmweiterleitung für seine Ion-Line Sicherheitsschrankmodelle auf den Markt. Sie geben im Ernstfall verschiedene Warn- und Alarmzustände an eine Rufnummer bzw. eine Leitstelle weiter. Das Fernmeldemodul bietet Nutzern die Möglichkeit, einen Alarm über das Mobilfunknetz per SMS mit frei konfigurierbaren Nachrichtentexten oder per Anruf an bis zu fünf programmierbare Rufnummern weiterzuleiten. www.asecos.com www.verfahrenstechnik.de VERFAHRENSTECHNIK 01-02/2021 37

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